3D-Druck für Massenproduktion bei adidas, Pop-up-Stores ein reiner PR-Gag, Plus-Size-Moden als Chance im Handel.

von Andre Schreiber am 11.April 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

3D-Druck für die Massenproduktion. Nich weniger will die Kooperation zwischen adidas und dem Start-up Carbon erreichen. Wie seine Konkurrenten experimentiert der Sportartikelhersteller intensiv mit 3D-Druck und bietet auch bereits limitierte Produkte an. Die Technologie von Carbon soll es ermöglichen, auch größere Stückzahlen mit Individualisierungen für den Kunden herzustellen.
reuters.com

Pop-up-Stores von Discountern sind in erster Linie ein aufregender Moment für Journalisten, aber keine erstzunehmende Strategie, wie das Supermarktblog schreibt. Unterdessen will Aldi Süd in Köln ein Bistro eröffnen, das täglich ein Menü für unter 8 Euro anbieten will.
supermarktblog.com, presseportal.de (Aldi Süd)

Plus-Size-Moden wird zuwenig Beachtung geschenkt. Obwohl gerade der stationäre Modehandel über Kundenrückgang und die Konkurrenz aus dem Internet ächzt, böte sich beispielsweise durchaus Potenzial in Segmenten, die bisher nur als „Nische“ betrachtet wurden. In den USA wurden im Jahr 2016 mit Übergrößen über 21 Mrd. Dollar Umsatz gemacht.
usatoday.com

Multichannel: Allen Debatten und Unkenrufen rund um Omni- und Multichannel zum Trotz wollen der Online-Versender Net-a-Porter Group und das Modehaus Valentino eine neue Online-Plattform unter dem Namen „New Era“ bauen. Das neue Angebot soll Kunden und Händlern gleichermaßen Vorteile bringen. Mehr Komfort und große Auswahl auf der einen Seite, umfassende Kundenprofile auf der anderen.
fashionunited.de

Geofencing bietet interessante Möglichkeiten der Kundenansprache. Die Technologie hat aber auch Schwächen, wenn es um Analyse und Kampagnenplanung im Marketing geht. Denn wer sich nur auf Geofencing allein verlässt, ist eindimensional unterwegs und sollte seine Daten unbedingt mit weiteren Parametern anreichern.
streetfightmag.com

– MITGEZÄHLT –

6 Prozent aller Käufe sind Cross-Channel-Käufe. Mehr als die Hälfte kommen dagegen über nur einen Kanal zustande. Diese für das Management größerer Handelsketten sicherlich ernüchternde und überraschende Zahlen liefert die Studie „Cross-Channel – quo vadis?“ des ECC Köln.
e-commerce-magazin.de

– DA WAR NOCH WAS –

„Sowohl die Zusammenarbeit mit reinen E-Commerce Händlern als auch das Online-Geschäft mit Multi Channel Partner soll ausgebaut werden.“

Sascha Müller, Customer Director E-Commerce bei L`Oréal wird in einer Analyse zitiert. die stationären Händlern durchaus Sorgen machen sollte. Denn eine Bedrohung der eigenen Geschäfte erwächst inzwischen auch durch das Umdenken großer Markenhersteller, die aktiv den Digital Commerce fördern.
etailment.de

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