5 Tech-Trends, die den Handel verändern, die Zurückhaltung von Aldi und Lidl bei E-Food, WeChat macht sich wohl fit für neue Märkte.

von Andre Schreiber am 29.Januar 2018 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Store-Tech: Der stationäre Handel macht hierzulande und in den USA nach wie vor den größten Umsatz. Aber die Kundengewohnheiten verändern sich. Welche Technologie für die Läden hat das Zeug dazu, den Handel in Richtung von Omnichannel- und optimalen Kundenerlebnissen zu verändern? Lisa Cramer sieht hier Automatisierung, ESL und auch Augmented Reality ganz vorn.
inreality.com

E-Food ist das Thema des hörenswerten Podcasts von Alexander Graf in seinem Blog. Als Experte für das Thema wurde Udo Kießlich (ehemals AllYouNeed Geschäftsführer) eingeladen, der u.a. hervorhebt, dass Rewe derzeit zwar stark kritisiert wird, weil offenbar etwas Geschwindigkeit beim Ausbau des Online-Handels herausgenommen wurde. Dennoch habe das Unternehmen im Gegensatz zu Lidl oder Aldi zumindest eine Basis, um darauf aufzubauen.
kassenzone.de

WeChat öffnet sich für ausländische Kreditkarten. Ab sofort können Mastercard, Visa und JCB als Zahlungsmittel hinterlegt werden. Diese Erweiterung wirkt zunächst unscheinbar, aber da der Marktanteil der Karten in China selbst eher gering ist, kann das letztlich nur darauf hindeuten, dass sich das Unternehmen für den Einstieg in neue Märkte bereit macht.
pymnts.com

Amazon Go: Der kassenlose Convenience-Store von Amazon mag technologisch die Zukunft des Handels sein. Aber das muss nicht unbedingt zum Vorteil der Kunden werden. So sieht es jedenfalls Cindy Dampier in ihrem Artikel. Sie beschäftigt sich mit den Auswirkungen auf die Konsumenten, die sich etwa durch das bargeldlose Bezahlen ergeben.
chicagotribune.com

Blumenhandel: Die Branche steht selten im Fokus der Berichterstattung. Dabei hat sie es schwer, woran weniger der Online-Handel schuld trägt, sondern die verhältnismäßig hohen Margen bei Blumen. Die fanden auch Discounter und der LEH spannend und haben ihre Sortimente ausgebaut. Ein eher düsteres Bild der Branche zeichnet Sophie Burfeind in ihrem Artikel.
sueddeutsche.de

– MITGEZÄHLT –

49 Prozent der Befragten IT- und Handelsmanager einer Studie, die vom Unternehmen Riverbed beauftragt wurde, vertreten die Meinung, dass Investitionen in In-Store-WLAN und Mobile Services entscheidend für mehr Effizienz der Mitarbeiter und eine bessere Kundenerfahrung sind. Die Mehrheit der Entscheider kommt übereinstimmend zu dem Schluss, dass die Anschaffung neuer Technologien der Schlüssel für den Fortbestand der Wettbewerbsfähigkeit des stationären Handels ist.
it-journal.de

– DA WAR NOCH WAS –

“Wir wollen kein Anti-Amazon-Gesetz und schon gar kein Anti-Online-Gesetz. Aber wir fordern gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle, und das möglichst nicht auf dem denkbar niedrigsten Niveau, sondern auf unserem hohen. ”

HDE-Präsident Josef Sanktjohanser in einem Interview zur Situation im Handel, dem Stand der Sondierungsgespräche von CDU und SPD und der diskutierten Lebensmittelampel. Er macht deutlich, dass Plattformen schon allein dadurch Vorteile habe, da viele Vorschriften, an die sich stationäre Händler halten müssen, online nicht gelten.
fr.de

Location Insider ist Deutschlands Fachdienst zur Digitalisierung des stationären Handels. Newsletter-Abo: abo@locationinsider.de. Besuchen Sie uns online auf unserer Website, bei Twitter oder Facebook. Werben Sie mit uns oder sponsoren Sie unsere Veranstaltungen: Mediadaten & Events 2018.


Artikel teilen




Abonnieren Sie den kostenlosen Newsletter von Location Insider. Wir liefern darin täglich gegen 11 Uhr business-relevante Hintergründe zur Digitalisierung des Handels.