Aktuelle Ladenkonzepte im Modehandel, Roboter im stationären Handel, Amazon doch kein Jobkiller.

von Andre Schreiber am 03.März 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Modehandel steht durch Online-Angebote zunehmend unter Druck. Mit unterschiedlichen Ladenkonzepten, Digitalisierung und Storetelling wollen die Händler die Kunden stationär überzeugen. Was zählt, sind Klasse statt Masse, Pfiffigkeit vor immer gleichen Warenpräsentationen. Das wird aus der reich bebilderten Rundreise deutlich.
stores-shops.de

Roboter werden in der nahen Zukunft häufiger im Einzelhandel auftauchen. Und nicht nur als freundliche Gesellen, die im Laden den Kunden lotsen. Roboter werden die Waren in den Regalen überprüfen, aber auch Lieferungen entgegennehmen und verräumen. Auch die Produktindividualisierung wird bereits ausprobiert. Eine schöne Übersicht über den aktuellen Stand der aktuellen Entwicklungen.
forbes.com

Jobkiller: Als solcher wird Amazon gern im Handel gesehen. Die Medien ziehen gern den Schluss, dass die Krise der klassischen Warenhäuser von Amazon & Co mit verursacht ist. Einen differenzierten Blick auf das Thema wirft ein langes Lesestück, das nicht an den Jobkiller Amazon glaubt. Ein durchaus mutiger Artikel im „America First“ des Donald Trump.
wired.de

Einkaufserlebnis: ein möglichst positives und beeindruckendes. Das ist das aktuell erklärte Ziel des stationären Handels. Aber wie fühlt sich das eigentlich aus Kundensicht so an? Dazu gehört schon mehr, als etwas Technologie und Branding. Es muss sich deutlich mehr verändern.
bellevue.nzz.ch

KI und maschinelles Lernen wird derzeit fast nur in den Zusammenhang mit Chatbots gebracht. Dabei könnte die Technologie beispielsweise im Modehandel dazu genutzt werden, passgenauere Kleidung zu entwickeln oder den Kunden Produktvorschläge zu unterbreiten, die ihren Wünschen entsprechen. Derzeit scheinen die Konzepte am meisten Erfolg zu versprechen, die KI mit menschlicher Erfahrung und Unterstützung kombinieren.
fastcompany.com

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– MITGEZÄHLT –

6,122 Millionen Quadratmeter. So groß ist die Verkaufsfläche aller Möbelhäuser in Deutschland, die mindestens 25.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche bieten. Damit war die Zahl im vergangenen Jahr leicht rückläufig, aber der Trend zur Expansion scheint weiter ungebrochen.
moebelkultur.de

– DA WAR NOCH WAS –

„Wir glauben, dass diese scharfe Trennung zwischen Online und Offline nicht mehr zeitgemäß ist. Jeder Händler muss sein Geschäftsmodell überdenken – übrigens nicht nur die stationären Händler, sondern auch die Online-only-Händler, wie wir einer waren.“

Moritz Hau, Country Manager Deutschland bei Zalando, berichtet in einem Interview vom Wandel des Anbieters in Richtung einer Plattform. Zalando soll dabei so etwas werden, die das Spotify für den Modehandel.
t3n.de 

– HINGEHEN –

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locationinsider.de – weitere Termine im Überblick

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