Alexa spielt überall mit, Augmented Reality von Gap und BMW, Nachhaltigkeit beschäftigt Händler.

von Andre Schreiber am 09.Januar 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Persönliche Assistenten waren das Top-Thema der Elektronikmesse CES in Las Vegas – und Amazon spielt mit seinem System Alexa natürlich vorn mit. Die Sprachtechnologie kommt immer mehr auch in Drittprodukten und in Autos zum Einsatz. Alexa erinnert nicht nur oder hilft beim Navigieren, natürlich kann damit auch bei Amazon eingekauft werden. „Wir werden, ob wir wollen oder nicht, am Ende des Jahres fast alle Kunden bei Amazon sein“, sagt Handelsforscher Gerrit Heinemann gegenüber der Wiwo.
wsj.com, etailment.de, wiwo.de (Heinemann)

Augmented Reality kann dem Handel neue technologische Impulse geben, etwa bei der Indoor-Navigation oder virtuellen Showrooms. Mit seiner Tango-Plattform bietet Google einen technologischen Ansatz für AR auf Android-Smartphones. Am Rande der CES konnte das Unternehmen mit BMW und GAP zwei neue Partner präsentieren, die AR einsetzen werden.
bloomberg.com

Nachhaltigkeit wird für mehr Händler zum Thema. Dem gestiegenen Bewusstsein beim Konsumenten kommt Real ab sofort mit der Abschaffung von Plastiktüten entgegen. Dadurch werden jährlich rund 49 Millionen Plastiktragetaschen eingespart. Und Aldi führt das Tierschutzlabel „Für Mehr Tierschutz“ bei ausgewählten Trinkmilchprodukten ein.
presseportal.de (real), presseportal.de (Aldi)

Händlerkrise in den USA: Sears musste ausgerechnet im Weihnachtsgeschäft im November und Dezember einen Umsatzrückgang im zweistelligen Bereich vermelden, schließt nun 150 Filialen und verkauft seine bekannte Werkzeuglinie Craftsman an Black & Decker. Macy’s macht 68 Filialen dicht, auch nahezu alle andere Ketten planen Filialschließungen.
retaildive.com (Sears), usatoday.com (Macy’s), businessinsider.com (Überblick)

Retouren bringen Händler in Schwierigkeiten. Im Modehandel geht nach Branchenschätzungen jedes zweite Päckchen zurück. Nur 70 Prozent der Artikel kann dann erneut als A-Ware verkauft werden. Die Kosten für Sichtung, Aufarbeitung und der Wertverlust von bereits getragener Kleidung kostet nach Schätzung des EHI mehrere hundert Millionen Euro.
report-k.de

– MITGEZÄHLT –

38 Prozent der US-Verbraucher wünschen sich Erlebnisse statt Produkte als Geschenk. Eine Änderung im Konsumentenverhalten, auf das auch der Handel reagieren muss. Neue Ladenkonzepte und edler gestaltete Geschäfte sind die ersten Vorboten dieses Wandels.
emarketer.com, businessinsider.de

– DA WAR NOCH WAS –

„Die Vertreter des E-Commerce beschäftigen sich sehr stark mit der letzten Meile. Sie fragen vermehrt innerstädtische Logistikobjekte mit etwa 1000 bis 2000 Quadratmeter Fläche nach.“

Uwe Brackmann vom Logistikimmobilien-Spezialist Goldbeck beobachtet durch den Trend zu Same Day Delivery ein Vorpreschen der Onlinehändler in die Innenstädte.
welt.de

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