Allyouneedfresh hört auf Alexa – ein bisschen.

von Andre Schreiber am 25.April 2017 in Highlight, News

Allyouneedfresh gibt es auch AlexaIm Beta-Test befindet sich die offizielle App von E-Food-Anbieter Allyouneedfresh. Und da der Redakteur einen Echo zu Hause hat, war klar, dass der neue Skill auch gleich ausprobiert werden musste.

Um Produkte auf eine Einkaufsliste setzen zu können, ist eine Registrierung bei Allyouneedfresh nötig. Die Installation erfolgt über die Alexa-App auf Tablet oder Smartphone. Danach muss die Funktion mit dem Kundenkonto verknüpft werden. Das funktioniert reibungslos. Die App leitet auf eine Seite beim Anbieter. Dort werden dann Benutzername und Passwort eingetragen.

Gestartet wird die Einkaufsliste anschließend auf dem Echo mit „Öffne Allyouneedfresh“. Alexa erwartet nun die Eingabe von Produkten. In der Beschreibung der App sind einige (einfache) Beispiele vorhanden. Und die funktionieren auch. Aber natürlich ist Allyouneedfresh auf dem Echo nur so gut, wie Alexa selbst. Und da klemmt es dann doch an der einen oder anderen Ecke. Schon ein schlichtes in das Mikrofon gehauchte „H-Milch“ bringt die Spracherkennung ins Schleudern. Es landet ein „h.milch“ auf der Einkaufsliste. Glücklicherweise bügelt das die Suchfunktion auf der Webseite dann wieder aus und bietet dann entsprechende Produkte an.

Wer Zucker, Mehl und Butter benötigt, kann per Sprache die benötigten Waren schnell auf seine Listen übertragen. Aber richtig rund läuft das alles noch nicht. So war der Echo nicht in der Lage, „Cola“ auf die Liste zu setzen. Weder „Coca Cola“, noch „12 Flaschen Cola“ wurden auch nur im Ansatz verarbeitet. Und statt des dann üblichen „Ich habe Deine Frage nicht verstanden“ meldete sich das System gar nicht mehr.

Fazit: Derzeit macht der Einkauf via Alexa bei Allyouneedfresh noch keine Freude. Die Produkte lassen sich online in deutlich kürzerer Zeit einer Liste hinzufügen. Aber noch ist der Skill ja auch Beta.



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