Amazon Go braucht mehr Personal als andere Läden, MediaSaturn auch kassenlos – aber in Österreich, Autohersteller und ihre Shops im Netz.

von Andre Schreiber am 30.Januar 2018 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Amazon Go: Ein Convenience-Store, der auf die Kasse verzichtet, müsste ja mit wenig Personal auskommen. Das scheint indes ein Irrtum zu sein. Werden Ladenpersonal plus die Entwickler für die Infrastruktur mit eingerichtet, so benötigt Amazons Store sogar mehr Mitarbeiter als vergleichbare Läden.
t3n.de

MediaMarktSaturn will es jetzt auch einmal kassenlos versuchen. Ein Test in Innsbruck in Österreich soll im März gestartet werden. Die Technik für das Pilotprojekt wird vom Startup MishiPay stammen, das dem Handel eine diebstahlsicher Selfscanning-Lösung anbietet. Dazu scannen die Kunden die Artikel mit ihrem Smartphone und bezahlen damit auch gleich.
ecommercenews.eu

Autohandel: Die ersten Automobilhersteller haben ihre Online-Shops eröffnet. Was bieten Mercedes-Benz, Tesla, BMW und Opel den Kunden online? Das stationäre Autohaus könnte bei diesen Experimenten auf der Strecke bleiben, wenn es sich nicht stärker auf seine Trümpfe besinnt, findet Bernd Nusser.
etailment.de

Intersport: Der Verbund gibt sich anlässlich der Leitmesse ISPO nicht nur ein neues Corporate Design, sondern stellt auch die Weichen für seine Zukunft. Dabei steht sowohl die Digitalisierung auf der Agenda ganz oben, wie auch eine stärkere Fokussierung auf das Online-Geschäft. Auf der eigenen Online-Plattform sollen bis Ende des Jahres 200 Händler agieren (derzeit sind es 65).
ispo.com

ModiFace hat in Toronto einen interaktiven Spiegel entwickelt, der in erster Linie beim Verkauf von Kosmetika zum Einsatz kommt. Das Display des Spiegels zeigt im Splitscreen die Wirkung des gewählten Produkts vor und nach der Anwendung. In Zukunft soll noch ein Tool entwickelt werden, dass 3D-Hautanalysen durchführen kann.
wsj.com

– MITGEZÄHLT –

725 Euro pro Jahr gibt ein sportlich aktiver Konsument im Durchschnitt aus. Diese Summe setzt sich aus Mitgliedsbeiträgen und Investitionen in Ausrüstung und Sportbekleidung zusammen. Das Geld dafür landet überwiegend im klassischen Handel. In einer Sportmarktstudie von Deloitte gaben 60 Prozent der Befragten an, wegen der Möglichkeit zur Anprobe und zum Ausprobieren den stationären Handel zu bevorzugen.
presseportal.de

– DA WAR NOCH WAS –

“Kunden dürften zunehmend immer weniger zwischen Essen einkaufen und Essen bestellen unterscheiden, selbst wenn sich der Lebensmitteleinzelhandel das (wie so vieles) gerade nicht vorstellen kann.”

Peer Schader erklärt den Händlern das Geschäftsmodell von Deliveroo. Und das kann größere Auswirkungen auf den Lebensmitteleinzelhandel haben, als dieser das gemeinhin annimmt.
supermarktblog.com

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