Amazon in der Kritik, trübe Aussichten im Modehandel, Kauflands E-Food hätte erfolgreich sein können.

von Andre Schreiber am 03.Januar 2018 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Amazon: Steuerhinterziehung, Markenfälschungen, Daumenschrauben, dreckige Werbetricks, willkürliche Preise – Olaf Kolbrück liest Amazon mal so richtig die Leviten. Für ihn ist das Gebaren des Händlers keine Überraschung. Der Umgang mit der Verlagsbranche hätte frühzeitig als Warnruf gelten können.
etailment.de

Modehandel: Volle Kleiderschränke bei den Verbrauchern, ein übersättigter Markt, Druck durch Online-Händler – das führt zu einem knallharten Verdrängungswettbewerb. Hoffnungslos sehen Branchenexperten die Lage kleinerer lokaler Anbieter dennoch nicht. Die Wirtschaftswoche mit der Analyse einer Branche im Umbruch.
wiwo.de

Kaufland hatte kurz vor Jahresende seinen Lebensmittel-Lieferservice eingestellt. Aus Kostengründen, wie der Presse mitgeteilt wurde. Peer Schader hinterfragt diese Aussage. Mangelndes Kundeninteresse kann nicht der Grund für das Aus gewesen sein. In seiner Analyse stellt er Wege vor, wie das Angebot doch ein Erfolg hätte werden können.
supermarktblog.com

Mieten sind im stationären Handel in den USA ein viel größeres Problem als Amazon. Für seinen Artikel hat Edward Helmore mit vielen Ladenbetreibern in New York gesprochen. Demnach müssten die kleineren Läden nicht wegen der Online-Konkurrenz schließen, sondern wegen der steigenden Mietpreise.
theguardian.com

Kroger: Die US-Kette will ihren Kunden den Einkauf ohne Kassenschlangen ermöglichen. Nach einem Test in 20 Filialen sollen in diesem Jahr 400 Läden die Technologie “Scan, Bag, Go” einsetzen. Die Kunden scannen die Ware entweder direkt über zur Verfügung gestellte Geräte oder mittels der hauseigenen App.
chainstoreage.com

– MITGEZÄHLT –

103 Euro trugen die Deutschen im Durchschnitt im Jahr 2016 in ihren Geldbörsen mit sich herum. Im Mittel der Eurozone sind es nur 65. Das ist das Ergebnis einer Studie der Europäischen Zentralbank. Die Liebe zum Bargeld zeigt sich auch daran, dass in Deutschland Restaurantbesuche doppelt so häufig bar bezahlt werden, als dies in anderen europäischen Ländern üblich ist.
lebensmittelzeitung.net (Abo)

– DA WAR NOCH WAS –

“Schon jetzt sind sehr viele Menschen bereit, mehr für ein Produkt zu zahlen, wenn das dahinter stehende Unternehmen ihre eigenen Ansichten vertritt. Repräsentiert ein Unternehmen die falschen Werte oder vermeidet eine klare Positionierung, kann dies im schlimmsten Fall zum Boykott führen.”

Otto-Vorstand Marcus Ackermann, seit einem Jahr für die MultichannelAktivitäten der Gruppe zuständig, will mit Werten gegen Amazon punkten. Denn technologisch könne die Gruppe den Handelsriesen nicht einholen.
handelsblatt.com (Premium)

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