Amazons Alexa als trojanisches Pferd, Tegut und der Pakt mit dem Teufel, Strategien für kleinere Händler.

von Andre Schreiber am 26.April 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Alexa: Endlich hat mal jemand mal die toxische Wirkung von Amazons Alexa und Echo auf den Handel beschrieben. Zwar hat die freundliche Stimme aus der Dose gelegentlich noch Verständnisprobleme, wie wir ebenfalls in einem Test feststellen mussten, aber der Sprachassistent ist wohl das trojanische Pferd des Konzerns zur Übernahme der Handelsherrschaft.
wiwo.de

Teufelspakt: Wie kommt ein Lebensmittelhändler dazu, Amazon beim Aufbau seines E-Food-Angebots Fresh zu unterstützen? Ist das eher ein Pakt mit dem Teufel oder Kalkül, um eigene Expansionspläne umsetzen zu können? Thomas Gutberlet, Chef von Tegut, hat sich die Zeit für ein längeres Interview genommen. Darin erzählt er von seinen Plänen und geht natürlich auf die Kooperation mit Amazon ein.
lebensmittelpraxis.de

Strategien für kleinere Händler beleuchtet Frank Rehme in einem längeren Artikel. Ein wichtiger Rat aus seiner Sicht: Die Multichannel-Falle tunlichst vermeiden. Und auf den ersten Blick sicherlich etwas überraschend die Aufforderung, kein Händler mehr zu sein. Wie jetzt?
zukunftdeseinkaufens.de

Teufelspakt 2: Einträchtig neben einer DHL-Packstation steht ein grau lackierter Abholpunkt von Amazon Locker. Und das nicht irgendwo, sondern auf dem Parkplatz eines Centers von Edeka. Welche Motive könnten hinter der Kooperation stehen, sich gleichsam einen Konkurrenten direkt vor die Haustür zu holen?
supermarktblog.com

Übergewicht bei Männern ist nun kein besonders attraktives Gesprächsthema, aber eben kein seltenes Phänomen. Im Modehandel ist „Plus Size“ für Männer im wahrsten Sinne des Wortes ein Nischenthema. Wer das Pech hat, nicht in die Standardgrößen zu passen, darf in irgendwelchen Ecken nach passender Kleidung suchen. In Großbritannien und den USA findet langsam ein Umdenken statt. Und das kann sich finanziell für den Handel lohnen.
theguardian.com

– MITGEZÄHLT –

87 Prozent der befragten Konsumenten in den USA haben angegeben, im vergangenen Monat eine Suchmaschine genutzt zu haben, um nach lokalen Produkten zu suchen. Wenn es also noch eines Beweises bedurft hätte, dass es für den stationären Handel wichtig ist, gut bei Google positioniert zu sein, dann liegt dieser jetzt vor. Ermittelt wurden die Zahlen vom Unternehmen Burke.
emarketer.com

– DA WAR NOCH WAS –

„Unser Online-Umsatz wird Ende des Jahres sicherlich auf dem Niveau unseres Wettbewerbers aus Köln sein.“

Markus Mosa, Chef von Edeka, setzt sich ambitionierte Ziele in Sachen E-Commerce und will mit Rewe gleichziehen. In einem Interview verriet er die Planungen des Unternehmens, wobei auch die Kooperation mit der Drogeriekette Budnikowsky eine Rolle spielt. Bisher hat das Förderalprinzip der Kette ja eher zu recht stiefmütterlichen Ansätzen beim Online-Verkauf geführt. Man darf also gespannt sein.
lebensmittelzeitung.net

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