Apple Pay an 2 Mio Akzeptanzstellen verfügbar, Amazon verschenkt mobile Kreditkartenleser, Dick’s partnert mit Uber.

von Christian Bach am 08.Februar 2016 in Kurzmeldungen

– L-BUSINESS –

Apple Pay ist mittlerweile an 2 Mio Akzeptanzstellen verfügbar, berichtet Bloomberg. Der iPhone-Bauer kooperiert dafür u.a. bald auch mit der Otto-Tochter Crate and Barrel sowie mit den Restaurant-Ketten Chick-fil-A und Au Bon Pain. Apple Pay ist mittlerweile in Großbritannien, Australien und Kanada verfügbar.
bloomberg.commacerkopf.de

Amazon verschenkt mobile Kreditkartenleser von Square – aber nur an stationäre Händler, die in der Vergangenheit Amazons eigene Square-Alternative „Local Register“ gekauft hatten. Nach dem Aus von Local Register kooperiert der E-Commerce-Riese nun mit Square.
recode.net

Dick’s lässt „Super Bowl“-Shirts zwei Stunden nach dem Finale per UberRush liefern. Der Sportartikel-Händler und der umstrittenene Fahrdienst bieten den kostenlosen Expresslieferservice aus logistischen Gründen aber „nur“ in Chicago und Manhattan an.
retailingtoday.comadweek.com

MyMuesli erwirtschaftet deutlich mehr als die Hälfte des Umsatzes über den Onlineshop und die eigenen Geschäfte, der Rest stammt von Vertriebspartnern im Handel. „Das ist auch gewollt und das wird auch so bleiben“, sagt MyMuesli-Gründer Max Wittrock. MyMuesli will bis Ende dieses Jahres mindestens 50 eigene Läden betreiben, bisher sind es 36 Geschäfte.
gruenderszene.de

Conrad Electronic setzt im Online-Shop auf Big Data. Der Elektronikhändler will mit Predictive Analytics die Kaufwahrscheinlichkeit von bis zu 20.000 Produkten bestimmen. In der Pilotphase haben tatsächlich 15 Prozent der Kunden eines der vorgeschlagenen Produkte gekauft.
marketing-boerse.de

– L-NUMBER –

Amazon will angeblich Filialen in mindestens 10 Ländern eröffnen, berichtet Internet Retailer mit Bezug auf eine Quelle aus dem Immobilien-Bereich. Der E-Commerce-Riese will dort wohl Bücher und E-Reader verkaufen. Die Geschäfte sollen sich vor allem in der Nähe von Shopping-Centern befinden.
internetretailer.com

– L-QUOTE –

„Wenn stationäre Einzelhändler über das Internet an Kunden aus ihrer Region verkaufen möchten, dann appellieren sie an eine Handvoll Idealisten.“

Handelsexperte Gerrit Heinemann hält von rein lokalen Online-Marktplätzen nicht viel. Er empfiehlt Händlern daher den zusätzlichen deutschlandweiten Verkauf wie bei „eBay in Mönchengladbach“.
neuhandeln.de

– L-TRENDS –

Mobile Payment bedeutet Abhängigkeit, während Bargeld Freiheit bedeutdet, schreibt Joachim Graf von iBusiness. Deutschland ist ein Bargeld-Land. Und deswegen funktioniert Mobile Payment hierzulande nicht. Aber warum ist das so? Und wann wird sich das ändern? In absehbarer Zeit gar nicht, so Graf.
ibusiness.de (kostenlos nach Anmeldung)

Mobile im Handel: 60 Prozent der Internetnutzer aus den USA wollen dieses Jahr öfter via Smartphone über Produkte recherchieren, so eine Studie von Facebook Insights. 54 Prozent der Befragten kaufen eher bei Händlern ein, die einfaches Shopping über mehrere Geräte hinweg ermöglichen.
fb.com via geomarketing.com

Walmart hat diesen Januar 64,7 Prozent weniger Prospekte verteilen lassen als im Vorjahresmonat, hat der Werbespezialist Market Track herausgefunden. Kohl’s geht genau den umgekehrten Weg: Der US-Händler steigert die Anzahl um 64,5 Prozent.
retailingtoday.com

LBS im Handel: Stationäre Händler, die standortbasierte Werbung nutzen, können die Besucheranzahl um 74 Prozent steigern, so eine Studie der Mediaagentur Mindshare. Zudem soll die Besuchsfrequenz um 56 Prozent steigen. 35 Prozent kaufen mobil im Laden, während 32 Prozent mobil suchen und stationär kaufen.
geomarketing.com

iBeacon funktioniert nur mit iOS und Eddystone nur bei Android: Romet Kallas von dem Beacon-Spezialisten Unacast will mit diesem und vier weiteren Missverständnissen rund um die Beacon-Technologie aufräumen. Demnach ist auch immer noch weit verbreitet, dass Bluetooth den Akku leersaugt.
geomarketing.com

– L-FUN –

Besser spät als nie: Lieferungen kommen nicht immer rechtzeitig, das kennt jeder. Doch DHL hat nun wirklich den Vogel abgeschossen und ein Paket vier Jahre (nicht Tage) zu spät geliefert. Das Unternehmen entschuldigte sich immerhin bei dem Kunden – mit einem kleinen Dreizeiler auf einem Aufkleber.
reporter-24.com via logistik-watchblog.de

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