Augmented Reality im Laden: Toshiba entwickelt digitalen Shopping-Spiegel.

von Christian Bach am 12.Januar 2015 in Topnews

Toshiba Digitaler Shopping-SpiegelSpieglein, Spieglein an der Wand: Nach diesem Motto können Kunden wohl bald virtuell Kleidung anprobieren. Das ist zumindest die Vision von Toshiba. Das japanische Tech-Unternehmen hat einen digitalen Shopping-Spiegel entwickelt. Über diesen sollen Kunden zukünftig Kleidung per Gestensteuerung probieren können. Der Spiegel nutzt dafür eine Kinect-ähnliche Kamera, Software und Verfügbarkeits-Informationen des Händlers, berichtet heise.de. Toshiba hat den Spiegel auf der Elektronik-Fachmesse International Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vorgestellt. Eine Hürde gibt es aber noch: Denn der Kunde kann sich nicht einfach vor den Spiegel stellen und loslegen. Die Silhouette der Interessenten muss als 3D-Modell vorliegen. Erst dann kann die digitale Kleidung auch mit der korrekten Größe berechnet werden. Zudem läuft die Wiedergabe der Produkte nicht fließend, wenn sich der Kunde bewegt. Auf der CES hat Toshiba den Spiegel zwar in einer Umkleidekabine installiert, aber es wäre auch denkbar, dass Kunden die Technik zu Hause beim Online-Shopping verwenden.

Nordstrom Filiale department store Paramus New JerseyBereits seit November vergangenen Jahres testet die US-Kaufhauskette Nordstrom smarte Umkleidekabinen in zwei Filialen, wie Location Insider berichtete. Die Technik für die interaktiven Spiegel wurde von eBay entwickelt. Kunden erhalten darüber zum Beispiel passende Produktvorschläge, sie können Mitarbeiter rufen und Produktverfügbarkeiten prüfen. Um auf diese Informationen zugreifen zu können, müssen Kunden den Barcode eines Kleidungsstücks scannen. Ob und wo die Shopping-Spiegel von Toshiba tatsächlich zum Einsatz kommen ist aber noch unklar. Aber eins ist sicher: Wenn die Technik irgendwann problemlos funktioniert, kann sie die Verbindung zwischen Online- und Offline-Handel vorantreiben.
heise.de

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