B8ta – Läden direkt aus der Zukunft des Handels.

von Andre Schreiber am 03.April 2018 in News

Bei b8ta können die Kunden neueste elektronische Produkte ausprobieren (Quelle b8ta)

In insgesamt neun Läden in den USA lädt der Händler die Kunden dazu ein, die neuesten Technik-Produkte direkt vor Ort auszuprobieren. Design und Technik hinter den Kulissen lassen die Zukunft des Handels mehr als erahnen.

Bei B8ta gibt es viele Produkte, die so noch nie im Handel präsentiert wurden. Rucksäcke mit Solarpaneelen und Diebstahlsicherung, Ringe, die Herzfrequenz und Fitness messen oder die neuesten Geräte aus dem Bereich Virtual Reality. Monatlich, teilweise sogar wöchentlich, werden solche Innovationen und deren Macher ausführlich vorgestellt. Das gehört zum Konzept und soll besonders Startups anlocken, die ihre Produkte gern einem größeren Publikum vorstellen wollen, aber nicht in eigene Flächen investieren wollen. Die Standorte sind zwar Läden, aber für die Entwickler auch gleichzeitig Labore, denn dort gewinnen sie einen Eindruck davon, wie die Kunden damit umgehen.

Wichtiger Bestandteil des Konzepts sind auch die „Bricks“ neben den Artikeln. Darüber können die Kunden Informationen abrufen. Ihre Interaktion mit dem System wird ausgewertet.

Damit das Konzept funktioniert, müssen die Kunden aber auch die ausgestellten Produkte ausprobieren können. Entsprechend großzügig und vor allen Dingen einladend ist die Gestaltung der Geschäfte selbst. Der Eingangsbereich ist weit und offen und lädt bereits dort mit Displays zu Produktdemonstrationen und Veranstaltungen ein. Alle Produkte sind unverpackt und können direkt in die Hand genommen und ausprobiert werden.

Es gibt aber nicht nur technische Innovationen für die Kunden zu bewundern. Gerade in Sachen Technik zeigen sich die Stores ihrer Zeit vielfach voraus. Freistehende Displayhalterungen mit integrierter Energie- und Datenversorgung setzen die Produkte in das rechte Licht. Neben jedem Artikel sind auf den modular gestalteten Tischen so genannte „Bricks“ montiert. Über die darin eingebauten Displays rufen die Kunden Informationen zum jeweiligen Artikel ab. Die Interaktionen der Kunden über die Displays werden wieder in das Backend des Geschäfts eingespeist. Die Auswertungen liefern Rückschlüsse für die Marktforschung.

Die Läden besitzen keine Kassenzone. Verkauf und Bezahlung laufen ausschließlich digital ab und die meisten Produkte werden dann an den Kunden nach Hause geliefert. In aller Regel noch am gleichen Tag.

Verdient wurde der knapp 300 Quadratmeter große Laden in San Francisco in den USA gerade zum „Store of the Year“ gekürt.

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