Bringen lokale Marktplätze wirklich nichts, Shell kassiert ohne Scanner und Kassen, Lidl nutzt Chatbot für den Weinverkauf.

von Andre Schreiber am 05.Februar 2018 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Lokale Online-Marktplätze: Nach einer Studie der Hochschule Koblenz sollen sie den Händlern nichts bringen. Etwas differenzierter ist die Analyse in diesem Artikel. Der reine Onlineverkauf wird das Konzept der lokalen Marktplätze nicht zum Erfolg führen. Vielmehr müssen sie durch zusätzliche Serviceangebote die Kunden überzeugen.
internetworld.de

Shell nutzt versuchsweise das Bezahlen ohne Scanner und ohne Kassen. In einem Store wird Technik von IBM eingesetzt. Die Artikel sind mit RFID-Etiketten ausgestattet, bezahlt wird mit dem Smartphone.
ibm.com, lebensmittelzeitung.net (Abo)

Chatbots: Lidl setzt in Großbritannien im Messenger von Facebook einen auf KI-basierten Chatbot zur Beratung beim Weinkauf ein. “Margot” beantwortet auch Fragen zu Anbaugebieten.
telegraph.co.uk, lebensmittelzeitung.net (Abo)

Roboter setzt WalMart inzwischen in einer Reihe von Filialen ein. Dabei macht das Unternehmen die erstaunliche Erfahrung, dass die Geräte von den Mitarbeitern überaus positiv aufgenommen werden, während viele Kunden das Auftauchen der elektromechanischen Mitarbeiter ignoriert.
technologyreview.com

H&M: Der Druck auf die Textilkette wächst. Zwar geht es dem Unternehmen vordergründig gut, aber der angekündigte Gewinnrückgang sowie Filialschließungen brachten den Aktienkurs ins Rutschen. Der Shitstorm anlässlich einer Werbekampagne hat am Image gekratzt. Die Probleme des Unternehmens liegen aber tiefer und haben mit einem Wandel im Modehandel zu tun.
fashionunited.de

– MITGEZÄHLT –

639 Beacons wurden in der SAP Arena in Mannheim installiert. Als eine der ersten Multifunktionsarenen bietet sie den Besuchern Indoor-Navigationsmöglichkeiten an. Diese verwendet beispielsweise die App des Eishockey-Teams, um die Besucher zu ihren Plätzen zu führen oder den Weg zum nächsten Getränkestand zu weisen.
saparena.de

– DA WAR NOCH WAS –

“Im Internet bekommen Sie Produkte in einer Vielfalt, die ist nicht zu übertreffen. Aber eine gute Beratung, einen Menschen als Ansprechpartner, finden Sie im dort nicht.”

Christian Greiner ist Chef der Modekette Wöhrl und Enkel des Firmengründers. Er hat das Unternehmen aus der Insolvenz geführt und verrät im Interview, wie seine Firma auch in Zukunft weiter erfolgreich sein will.
augsburger-allgemeine.de

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