Das Digital Fashionboard – Mode in 3D vom Design bis zum Fitting Room.

von Andre Schreiber am 16.April 2018 in News

Das Digital Fashionboard kann als virtuelle Regalverlängerung eingesetzt werden (Quelle: Human Solutions)

Wie der Handel in 10 oder 15 Jahren aussehen wird, weiß derzeit niemand genau. Als Folge der engeren Verzahnung mit Online-Systemen werden sich die Geschäfte in der Innenstadt wohl zu Showrooms wandeln, in denen nur ein Bruchteil der verfügbaren Produkte auch ausprobiert werden kann. Wie reagiert der Modehandel auf diesen Wandel? Das Unternehmen Human Solutions hat sich hierzu Gedanken gemacht und präsentiert mit seinem Digital Fashionboard einen interessanten Ansatz.

Sollten sich die Konsumenten nicht stark verändern, dürfte der Verkauf von Mode auch in Zukunft von der Inszenierung in den Läden leben. Das allein genügt indes natürlich nicht. Denn vor dem Kauf wollen die Kunden auch das Kleidungsstück genauer betrachten, um sich selbst darin vorzustellen. Eine Herausforderung, wenn nur wenige Stücke auf den kleineren Verkaufsflächen ausgestellt werden. Das Digital Fashionboard will die Modeindustrie bei der Digitalisierung unterstützen. Ein Kleidungsstück wird damit digital während des Entstehungs- und Verkaufsprozesses ansprechend präsentiert.

In der Design-Phase kann die Technologie das tradierte analoge Moodboard ablösen. Dank der Online-Anbindung werden neue Ideen dann auch schnell mit weiteren Personen geteilt. Eine Verknüpfung mit 3D-Simulationssoftware ist ebenfalls vorgesehen. So werden die Entwürfe von Anfang an lebendig.

Die durchgängige digitale Darstellung in 3D bietet aber noch einen weiteren Vorteil. Denn im Laden kann das Digital Fashionboard als Verlängerung der Ladentheke eingesetzt werden. Hier generiert der Kunde seinen Avatar, scannt den QR-Code eines ausgestellten Stücks und kann auf dem Digital Fashionboard dann alle weiteren Varianten betrachten und mit Accessoires virtuell kombinieren.

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