Deichmann experimentiert mit Local Inventory Ads, Rewe öffnet DHL-Paketshops, Prospekt-App in der Schweiz.

von Andre Schreiber am 16.November 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Deichmann: Der Multichannel-Händler hat mit “Local Inventory Ads” (LIA) von Google experimentiert. Diese verbinden Online-Suche und stationäre Läden. Ein offenbar erfolgversprechender Weg. LocaFox bietet ja Händlern jetzt auch einen einfachen Weg zur Nutzung von LIA an, wie gestern berichtet.
lead-digital.de

REWE verdingt sich inzwischen als Abholstationen für Pakete, die per DHL zugestellt werden sollen. Die Kooperation zwischen den beiden Unternehmen besteht schon länger. So gibt es vor vielen Märkten auch Packstationen. Nun öffnen in den Supermärkten auch “Paketshops”, worunter das Lager des Marktes verstanden wird. Peer Schader mit einem Hintergrundbericht.
supermarktblog.com

Prospekt-App: Das Unternehmen Profital startet in der Schweiz eine Prospekt-App. Das Konzept ist bekannt. App und Webportal verlängern die klassischen Zeitungsbeileger in den digitalen Raum und nutzen Location Based Services zur Kundenansprache. Damit soll den schweizer Händlern ein einfacher Weg geboten werden, um am ROPO-Effekt (Research Online Purchase Offline) zu partizipieren.
m-k.ch

Showrooms: In den vergangenen Jahren hat der wachsende Online-Handel die Nachfrage nach Einzelhandelsfläche zurückgehen lassen. Nun sieht das Unternehmen Colliers International einen Lichtstreif am Horizont. Die Prognose: Der Trend, dass viele Online-Händler in den Innenstädten Läden als Showrooms anmieten, wird sich in den kommenden Jahren noch verstärken, da bis zum Jahr 2021 eine deutliche Abschwächung des Online-Handels erwartet wird.
cash-online.de

Pincodes nennt das Bildernetzwerk Pinterest eine Variante der bekannten QR-Codes. Diese können Unternehmen dazu einsetzen, um die Kunden auf Marken-Boards zu lenken. Einer der ersten Unternehmen, die das Instrument in den USA ausprobieren, ist Nordstrom. Nimmt der Kunde das Icon mit der Smartphone-Kamera im Laden auf, wird er auf ein Board mit Geschenkideen umgeleitet.
techcrunch.com

– MITGEZÄHLT –

50 Prozent der befragten Verkäufer in den USA sind der Ansicht, dass die Kunden mit ihren Smartphones besser ausgerüstet und informiert sind als sie selbst. Das Ergebnis sollte man aber mit Vorsicht genießen, denn beauftragt hat die Studie das Unternehmen Tulip Retail. Und das will den Handel mit Apps für Verkäufer ausrüsten.
retaildive.com

– DA WAR NOCH WAS –

“Kürzlich habe ich den ersten stationären Buchladen von Amazon in Seattle besucht – und ich war vom Service begeistert und schockiert zugleich: Ein Onlinehändler kann besser stationär verkaufen als der traditionelle Handel! Und wir sollten uns nichts vormachen. Amazon wird auch in Deutschland Läden eröffnen.”

Christian Riethmüller, Geschäftsführer der Kette Osiander Buchhandlung, wird von der Internetworld zitiert.
internetworld.de

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