Deuter hilft Händlern beim Onlinegeschäft, Amazons stationäre Pläne, Roboter in der Sneakerboutique.

von Andre Schreiber am 13.Februar 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Verkaufsverbot seiner Produkte über reine Onlineshops auf der einen Seite, Online-Hilfen für Händler auf der anderen. Deuter, Hersteller von Rucksäcken, hat auf der ISPO gleich drei Lösungen vorgestellt, mit denen Partner ihre Shops und Websites besser vermarkten sollen. Darunter eine Verbindung zwischen Shops und Herstellersites und eine Produktempfehlungs-Engine.
augsburger-allgemeine.de

Amazon hat zwar Pläne dementiert, an einem Ladenkonzept zu arbeiten, das auf viel Robotertechnologie und wenig Personal basiert. Das sollte den stationären Handel aber nicht in Sicherheit wiegen. Der E-Commerce-Gigant hat durchaus Pläne, mehr in das klassische Ladengeschäft zu investieren. Selbst die Übernahme einer Warenhauskette, wie etwa das strauchelnde Macy’s, ist für Analysten nicht ausgeschlossen.
foxbusiness.com, money.cnn.com

Roboter im Einsatz in der Sneakerboutique. Eine Videoreportage zeigt beeindruckende Bilder aus dem Berliner Sneakerstore Solebox. Im Lager werkelt ein Roboter und gibt die gewünschten Schuhe direkt aus. Im Video hält Inhaber Hikmet Sugoer auch Rückschau auf 15 Jahre Business.
fashionunited.de

Luxusmarken aus dem Modebereich haben ihre Hausaufgaben erledigt und schneiden bei der Logistik besonders gut ab. Nach einer Studie der Managementberatung Kurt Salmon, erhalten die Kunden im Durchschnitt 1,7 Tage nach Bestellung ihre Ware. Bei den Vertikalen Fast-Fashion Händlern ist der Studie das Unternehmen Adler eine besondere Erwähnung wert. Auch hier wurden Kunden bereits am nächsten Tag beliefert.
logistik-heute.de

Konsistenz, ein durchweg einheitlich positives Erlebnis des Kunden auf seiner Reise bis zum Kauf, ist nicht einfach zu erreichen. Channelpartner widmet sich in einem längeren Stück den notwendigen Elementen und technischen Voraussetzungen.
channelpartner.de

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– MITGEZÄHLT –

4 Prozent seiner Gesamtumsätze erwirtschaftet der deutsche Mittelstand bisher auf digitalem Weg. Das sind 153 Mrd. Euro im Jahr. Und der Löwenanteil davon wird über das B2B-Geschäft erzielt. Da passt es ins Bild, dass auch die Plattform-Ökonomie in den Chefetagen kein Thema ist. Laut Bitkom haben sechs von zehn Firmenlenkern noch nie von dem Begriff gehört. Kleinere und mittlere Unternehmen in Deutschland sind nach den Zahlen der KfW also noch nicht in der digitalen Welt angekommen.
presseportal.de, business-on.de

– DA WAR NOCH WAS –

„Alle denken nur an Selbstbedienung im Laden, aber das ist absoluter Unsinn. Wenn der Kunde Selbstbedienung will, setzt er sich auf die Parkbank und zückt sein Smartphone. Es wird doch gar nicht gefragt, was der Kunde will. In Deutschland rangiert der Cross-Channel-Ansatz daher ganz weit hinten.“

Eric Jankowfsky, Geschäftsführer des E-Commerce-Dienstleisters Talihu, setzt sich kritisch mit Cross-Channel-Ansätzen auseinander, die den Kunden zu wenig berücksichtigen und mehr vom technisch Machbaren ausgehen.
absatzwirtschaft.de

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