Digital Signage als Regalverlängerung, bessere Rahmenbedingungen für stationären Handel, Apokalypse im US-Handel zieht sich.

von Andre Schreiber am 16.Mai 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Digital Signage fasst die Kommunikation mit Kunden über digitale Displays zusammen. Die Screens können heute deutlich mehr, als lediglich Werbung einblenden. Sind diese mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm ausgerüstet, verwandelt sich die Technik in eine Regalverlängerung des Händlers. Reale und virtuelle Warenwelt verschmelzen.
ixtenso.com

Verbesserung der Rahmenbedingungen notwendig: Dies ist die Kernaussage eines gemeinsamen Positionspapiers von „Zentrale Immobilien Ausschuss“ (ZIA) und „German Council of Shopping Centers“ (GCSC). Starre Begrenzungen von Öffnungszeiten, Sortimenten und Verkaufsflächen seien ein großer Nachteil gegenüber dem Online-Handel. Das Papier kann kostenlos geladen werden.
zia-deutschland.de

Apokalypse des stationären Handels zieht sich. Daran glaubt etwa auch das US-Unternehmen Target, das sich damit tröstet, die Menschen würden noch lange in Läden einkaufen, weswegen man sich beim Digital Commerce Zeit lassen könnte. Das Ende des stationären (US-) Handels kommt, die Frage ist nur wann?
businessinsider.de

Nachhaltigkeit wird als Verkaufsargument in den kommenden Jahren enorm an Stärke gewinnen. Die Hersteller Nike und H&M beteiligen sich an der Initiative „Circular Fibres“, die dem klassischen Prinzip von „Herstellen, Benutzen, Wegwerfen“ im Modehandel etwas entgegensetzen will.
retaildive.com

Retouren sind im Handel immer ein Thema. Schließlich drücken sie ordentlich auf den Gewinn. Und im Modehandel sind sie für nicht wenige Händler eines der wichtigsten Gründe, die gegen eine Intensivierung des Digital Commerce sprechen. Nach Meinung des Verfassers ist das der falsche Ansatz. Retouren sollten eher als Chance gesehen werden.
gulfnews.com

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„LIVE Touren in der Tourismusregion Neusiedler See und durch das größte Outletcenter Europas sind die Basis für den intensiven Austausch beim Retail Innovation Lounge Kongress.“ HORNBACH, Media Saturn, EPSON und über 20 weitere Referenten nutzen diese Plattform um über die Zukunft des Handels zu sprechen.
Seien auch Sie dabei!

– MITGEZÄHLT –

48 Prozent der Onlinehändler, die auch eigene Läden betreiben, bieten den Kunden bereits Click&Collect als Liefermöglichkeit an. Diese Zahl stammt aus dem Report „Mystery Shopping 2016“ von ibi Research. Das Material wurde aus 150 Testkäufen im Februar gewonnen, und bietet interessante Einblicke in den Verkauf über digitale Vertriebswege. Die Studie kann kostenlos abgefordert werden.
ibi.de

– DA WAR NOCH WAS –

„Ein Smartphone kann kein Sofa testen oder unsere leckeren Lachs-Burger. Das Erlebnis vor Ort wird eine noch größere Rolle spielen, ganz gleich, auf welchem Weg die Kunden am Ende einkaufen.“

Peter Betzel, Deutschland-Chef von Ikea gibt Einblicke in Denke und Strategie des Möbelhauses.
Quelle

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