E-Food ist für Amazon mehr als Lebensmittelversand, Datenschutz im Handel, Self-Checkout in Theorie und Praxis.

von Andre Schreiber am 02.Juni 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Schafspelz: Den trägt der Wolf im Sprichwort, um friedvoller zu wirken. Und der Artikel nimmt ihn bei Amazon Fresh einfach mal beiseite. Denn für den Handelsriesen geht das Thema E-Food weit über die eigentliche Belieferung mit Lebensmitteln hinaus. supermarktblog.com

Datenschutz: Ein Thema, das nicht jeder Händler auf der Agenda hat. Es muss ja nicht gleich so spektakulär sein, wie der Angriff auf die US-Kette Target aus dem Jahr 2013. Der kostete das Unternehmen 18,5 Mio US-Dollar an Bußgeldern und Vergleichen. Aber im Mai 2018 wird die Europäische Datenschutz-Grundverordnung bindend. Und damit sollte sich der Einzelhandel besser auseinandersetzen, wie das Interview erklärt.
ehi.org

Self-Checkout: Wir berichten an dieser Stelle natürlich häufiger über Systeme für das Self-Checkout. Dass Theorie, in diesem Fall Kundenbefragungen, nicht immer etwas mit der Praxis zu tun haben muss, zeigt dieser Artikel. Denn nur weil 90 Prozent der Kunden in einer Umfrage für solche Systeme stimmen, bedeutet das nicht, dass die auch genutzt werden. computerworld.com

Story-Telling: Das Buzzword mag sich inzwischen etwas abnutzen, fest steht aber auch, dass Geschichten verkaufen und die Kunden ansprechen. Ein Artikel bietet einen spannenden Einblick, wie Datenanalysen bei der Otto-Gruppe zu redaktionellen Inhalten führen. futurebiz.de

Blockchain: Die revolutionäre Computer-Technologie vergisst nichts und bewahrt Informationen fälschungssicher und lückenlos auf. Das ist für Protokollierungen aller Art auch für den Handel interessant. Wal-Mart will jetzt in den USA ein Patent einreichen, das ein Sendungsverfolgungssystem für Drohnen beschreibt und auf der Blockchain basiert. retaildive.com

– MITGEZÄHLT –

30 Millionen Nutzer hat Facebook jetzt in Deutschland. Damit hat sich das Netzwerk auch der Kanal etabliert, der von Händlern bespielt werden muss, wenn es darum geht, Menschen in sozialen Netzwerken zu erreichen. t3n.de

– DA WAR NOCH WAS –

„Nur Amazon hat im Moment die Systeme, um einen günstigen Preis, höchste Verfügbarkeit und eine schnelle Lieferzeit von zwei Stunden zu garantieren.[…] Die Belieferung verursacht so hohe Kosten, dass ich so einen Dienst nur anbieten kann, wenn ich ein hohes Defizit in Kauf nehme.“

Stefan Holdermann vom Großhändler Kehr & Holdermann sieht für Apotheken derzeit keine Möglichkeit, eine Kundenbelieferung wirtschaftlich darstellen zu können. Er favorisiert in einem großen Interview Click & Collect.
apotheke-adhoc.de

– HINGEHEN –

Events der nächsten 14 Tage: Seminar „Chatbots, AI und neue Ökosysteme“ (Berlin, 07.06.) +++ 23. Mobilisten-Talk „Mobile & Handel“ (Berlin, 15.06.) +++
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