ECE bietet „Himmlischen Service“ im Shopping-Center, Facebook will Gesichtserkennung in den Handel bringen, Target bietet mobile Bezahlfunktion.

von Andre Schreiber am 06.Dezember 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Himmlischer Service: Den bietet ECE seinen Kunden während der Vorweihnachtszeit in 100 Shopping-Centern. Weihnachtspagen bieten nicht nur Auskünfte, sondern begleiten die Kunden per Schirm zum Parkplatz. Es gibt mehr Sitzgelegenheiten oder Angebote zum Geschenkeverpacken. Das alles soll die Qualität des Aufenthalts verbessern und das Center gegen den Online-Handel abgrenzen.
textilwirtschaft.de (Abo), ece.de

Facebook: Das Netzwerk wird für den Handel nicht nur wegen der Werbemöglichkeiten immer relevanter. So beschäftigt das Thema Gesichtserkennung das Unternehmen gleich doppelt. Einerseits im Zusammenhang mit dem Bezahlen von Produkten. Zum anderen als Datenlieferant für den Händler, der dann dank der Erkennung und dem Profil auf Facebook mehr über die Vorlieben des Kunden wüsste.
thetimes.co.uk,thedrum.com

Target: Die US-Kette hat ihre mobile App um ein Wallet ergänzt und bündelt damit Rabattkarten und Bezahlfunktion in einer gemeinsamen Anwendung. Damit soll der Kunde bis zu viermal schneller an der Kasse bezahlen können. Genutzt wird dabei ein Barcode. Anders als das Wallet von WalMart unterstützt Target derzeit erst hauseigene Kredit- und Debitkarten.
cnet.com

Temma sollte die Kundschaft mit Bio-Lebensmitteln ansprechen. Nun beendet Rewe das Experiment. Sieben der neun Filialen werden geschlossen. Sie werden entweder verkauft oder unter neuer Flagge eröffnen. Die beiden Kölner Märkte werden von Christiane Speck übernommen, die als Managerin bei Rewe das Konzept mitentwickelt hatte.
ksta.de

Edeka: Hatte vehement um die Übernahme von Tengelmann gekämpft. Und mit der regionalen Drogeriemarktkette Budnikowsky wurde eine Kooperation beschlossen. Wie Sören Jensen in einer kritischen Analyse herausarbeitet, hat das genossenschaftliche Unternehmen damit keinen strategischen Sieg eingefahren. Die Übernahmen kosten auf lange Sicht auch ordentlich Geld.
manager-magazin.de

– MITGEZÄHLT –

150.000 Geschäftskunden konnten Amazon im ersten Jahr von seinem Angebot “Amazon Business” überzeugen. Die Hälfte der über die Plattform verkauften Artikel kam dabei von rund 40.000 externen Händlern.
channelpartner.de

– DA WAR NOCH WAS –

“Ich bin davon überzeugt, dass das Thema diesmal bleiben wird. Amazon und die Mitanbieter werden diesen Markt stärker befeuern. Und die Kunden nehmen das Thema stärker an. Wir haben in Deutschland die Herausforderung, dass wir im Gegensatz zum Ausland sehr viele stationäre Supermärkte in jeder Stadt haben. Die Zufriedenheit mit Lebensmittel-Onlinebestellungen hat in den letzten Jahren immer weiter zugenommen. Und eigentlich hat niemand Lust, an der Supermarktkasse Schlange zu stehen.”

Dominik Reinartz ist Chef von Getnow in Berlin. Im Interview erklärt er, warum Start-ups, die sich an das Thema E-Food wagen, es diesmal schaffen werden. Und wieso er sich auf die Metro als Lieferanten verlässt.
ngin-food.com

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