Edeka gewinnt E-Food-Test, Wirecube verbindet Indoor-Navigation mit Produktempfehlungen, Zalando wandelt auf Amazons Spuren.

von Andre Schreiber am 18.Juli 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

E-Food im Alltagstest: Können Amazon, Rewe, Edeka und Kaufland mit ihren Bringdiensten auch in der Praxis überzeugen? Der WIWO-Autor machte den Test. Er bestellte die Zutaten für eine „spontane“ Grillparty bei den großen Ketten. Edeka heißt der Überraschungssieger des Vergleichs.
wiwo.de

Wirecube ist der Name eines Start-ups aus Österreich, das dem Handel ein System für die Indoor-Navigation anbietet. Dabei setzen die Macher auf die Technologie von Bluetooth und Beacons. Die dazu gehörende App wird als Whitelabel-Lösung vertrieben und führt den Kunden nicht nur durch den Laden zum gesuchten Produkt, sondern bietet auch konkrete Empfehlungen zu ergänzenden Produkten an. Welche das sind, bestimmt der Händler.
derstandard.at

Treueprogramm: Mit seinem „Prime“ hat Amazon vorgeführt, wie stark sich Kunden mit einem Loyalty-Programm in das eigene Ecosystem einspinnen lassen. Diesen Weg will jetzt auch Zalando beschreiten. Nachdem schon längere Zeit über den Start eines Kundenbindungsprogramms des Fashion- und Schuhhändlers spekuliert wurde, geht jetzt „Zet“ an den Start. Die ersten drei Monate sind kostenlos, danach stehen für 19 Euro pro Jahr u.a. kürzere Lieferzeiten und eine persönliche Stylingberatung zur Verfügung.
welt.de

Einkaufen der Zukunft: Eine spannende Reportage führt in die vernetzte Einkaufswelt der Zukunft. Virtuelle Assistenten senden die benötigten Artikel direkt an das Geschäft, an der Bushaltestelle kann der Kunde dank Digital Signage Produkte kaufen, und das Geschäft selbst kommt ohne Kassen aus.
etailment.de

Anytime könnte ein neuer Messenger heißen, den Amazon derzeit angeblich entwickelt. Die große Frage lautet indes, warum der Handelsriese sich das antut. Schließlich gibt es mit Whatsapp ja einen nur schwer zu verdrängenden Platzhirschen. Gleich zwei Artikel versuchen sich an der Analyse.
t3n.de, wired.de

– MITGEZÄHLT –

25 Prozent ihrer Umsätze erzielen Multichannel-Händler durchschnittlich über das Web. Das ist das Ergebnis einer Befragung durch den Branchenverband Bitkom. Aus Sicht des Hauptgeschäftsführers des Verbands, Dr. Bernhard Rohleder, wird damit offensichtlich, dass es sich kein Handelsunternehmen mehr leisten kann, nicht im Web aktiv zu sein.
channelpartner.de

– DA WAR NOCH WAS –

„[Künstliche Intelligenz ist] ein fundamentales Risiko für die Existenz der menschlichen Zivilisation .“

Elon Musk, Gründer und CEO von Tesla, sieht die Entwicklung von KI durchaus kritisch und fordert, die Entwicklung solcher Systeme frühzeitig zu regulieren. Er verweist dabei besonders auf die Vernetzung und auf potenzielle Angriffsversuche, die mit gezielter Verbreitung falscher Informationen bis zu einem Krieg führen könnten.
fortune.com

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