Edeka tut sich schwer mit „Bringmeister“.

von Romy Kertzsch am 15.Juni 2016 in News

bringmeister_logoNicht Edeka-kompatibel: Tengelmanns Lebensmittel-Lieferdienst „Bringmeister“ passt laut Experten nicht in die Strukturen des Edeka-Konzerns, berichtet „Capital“. Handelsexperte Gerrit Heinemann bezeichnet Bringmeister sogar als „Fremdkörper“ im Edeka-Reich. Das Problem sind laut Heinemann vor allem die sieben Regionalgesellschaften, die bisher „eine Stärkung des Online-Handels wohl eher verhindert“ haben. Dabei war Tengelmanns Online-Kompetenz einer der wichtigsten Gründe für die Übernahme des Konkurrenten. Auch Edeka-Chef Markus Mosa hatte erst kürzlich erklärt, das Online-Geschäft werde „eher größer aufgestellt als zurückgefahren“. Doch da könnte sich innerhalb der Regionalgesellschaften mit den rund 4.000 selbstständigen Händlern Widerstand formieren. Die haben nämlich bisher auch keine zentrale Lieferstruktur. Und nach aktuellen Plänen von Edeka Nord soll es die wohl vorerst auch nicht geben. Dass nun aber diese Händler mit großem Kapitalaufwand ein neues Geschäftsmodell aufbauen, das viele Jahre braucht bis es rentabel ist, ist für Heinemann auch eher unwahrscheinlich. Henrik Haenecke, scheidender Digital-Chef von Tengelmann, sieht die Zukunft von Bringmeister als offen an: „Die strategische Frage, wie es mit Bringmeister weitergeht, muss Edeka beantworten, wenn die Übernahme vollzogen wird.“
capital.de

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