Ein mittelständisches Modehaus als Vorbild für den Handel.

von Andre Schreiber am 22.Mai 2017 in News

Store von GarhammerWährend die Modebranche über schrumpfende Umsätze und den wachsenden Online-Handel stöhnt, wächst bei einem mittelständischen Modehaus in 10 Jahren der Umsatz um 30 Prozent. Und das ohne klassischen Online-Shop.

Die Süddeutsche Zeitung stellt das kleine „Wunder“ vor. Bis zu 5 Stunden bleiben die Kunden schon einmal im Modehaus Garhammer, das indes nicht in einer belebten Fußgängerzone einer Großstand liegt, sondern in Waldkirchen im Bayerischen Wald. Einen Ort, dem man wohl nicht zu nahetritt, wenn man ihn als Provinz bezeichnet.

Garhammer macht vieles anders und ist dabei doch teilweise seiner Zeit voraus. Sicherlich die Optik der 9.000 Quadratmeter Verkaufsfläche ist aufregend. Aber das ist nicht der einzige Grund für den Erfolg. So können die Kunden im hauseigenen Sterne-Restaurant verweilen und werden persönlich am Eingang begrüßt, während andere Händler noch über die Einführung eines Gastrokonzepts nachdenken.

Die Pläne für einen Online-Shop wurden 2011 wieder in die Schublade gesteckt. Dafür setzt Garhammer heute auf „Curated Shopping“ und verschickte im Jahr 2016 etwa 1600 Pakete an die Kunden. Geld wurde mit diesem Zweig noch nicht verdient, aber es ist ein Sinnbild für das, was Garhammer in den Fokus stellt. Ein Berater seiner Kunden zu sein.

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