Fitle bringt seine mobile Umkleidekabine im September nach Deutschland.

von Christian Bach am 08.Januar 2016 in Topnews

Fitle App ScreenshotMit etwas Verzögerung: Das Pariser Startup Fitle will im September dieses Jahres nach Deutschland expandieren, verrät Gründer und Geschäftsführer Charles Nouboué gegenüber Location Insider. Eigentlich war die Expansion sogar schon für Anfang Januar geplant. „Wir suchen gerade nach Geschäftspartnern“, sagt Nouboué. Fitle hat eine Art virtuelle Umkleidekabine entwickelt. Kunden können sich per App einen Avatar auf Basis einiger Daten und Fotos erstellen und so virtuell Produkte anprobieren. „Wir sind dank unserer Pilotpartnerschaft mit der Schweizer Post bereits in die Schweiz expandiert“, erklärt Nouboué. Sein Unternehmen arbeitet bereits seit Herbst vergangenen Jahres mit dem französischen Handelskonzern Carrefour zusammen.

Fitle hat vor rund einer Woche die eigene iOS– und Android-App aktualisiert. Nun soll der Avatar nach der Aufnahme noch exakter erstellt werden können. Um ein solches virtuelles Abbild zu erzeugen, müssen Nutzer drei Fotos in enger Kleidung machen und ihr Geschlecht sowie ihre Größe angeben. „Mit diesen Informationen kann unser Algorithmus den Avatar in 60 Sekunden erstellen“, sagt der Fitle-CEO. Die App soll den größten Nachteil des Online-Shoppings ausmerzen: die Retouren. Denn im Internet ausgesuchte Kleidung sollte damit besser passen als ohne Angaben zu Körpergröße und Co – zumindest theoretisch. Deutsche Kunden können sich wohl bald selbst davon ein Bild machen.

Das folgende Video zeigt in 1 Min, wie Fitle-Nutzer einen eigenen Avatar erstellen können:



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