Go to Emma bringt Händler und Hersteller zusammen.

von Andre Schreiber am 18.Juli 2017 in News

Go to EmmaEin Hamburger Start-up will die Digitalisierung im Handel vorantreiben und bietet eine Plattform für den Wareneinkauf an. Davon sollen sowohl Industrie als auch kleinere Händler profitieren.

„Emma“ ist diesmal keine Matratze. Der Name erinnert offenbar ganz bewusst an den „Tante Emma Laden“. Allerdings ist die neue Plattform nicht für Endkunden gedacht, sondern wendet sich an Händler und Hersteller gleichermaßen. Gestartet ist das Unternehmen mit seinem Angebot im März und inzwischen sollen nach Informationen der Lebensmittelzeitung bereits rund 100 Hersteller und 350 Märkte vertreten sind. Darunter befinden sich viele Edeka- und Rewe-Kaufleute.

Für die Händler ist die Nutzung kostenfrei. Hersteller zahlen lediglich, wenn ein Händler auf die Offerte eines Produkts reagiert. Zwischen 7 und 10 Euro soll die Vermittlungsgebühr betragen. Das dürfte im Vergleich zu den Kosten, die der Besuch eines Außendienstmitarbeiters in einem Markt verursacht, immer noch moderat sein. Zumal sich hier im Laufe der Zeit ja auch jede Menge „leere Kilometer“ ansammeln können, wenn der Marktleiter dann vielleicht doch keine Zeit für ein Gespräch hat. Der Einkäufer profitiert von der größeren (zeitlichen) Flexibilität. Zu den angebotenen Produkten gibt es Grafiken, teilweise auch Videos und natürlich die Stammdaten des Artikels.

Ambitioniert sind die Pläne für die Zukunft. Bis Ende 2019 will das Start-up laut Bericht 10.000 Märkte an seine Plattform angeschlossen haben.

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