Guloka bietet eine deutschlandweite Shopping-Plattform.

von Christian Bach am 10.August 2015 in Topnews

Guloka AppLokaler Handel: Immer mehr Städte bekommen eigene Online-Marktplätze. Guloka wählt einen etwas anderen Ansatz und bietet Kunden eine lokale Shopping-Plattform für ganz Deutschland. Das Startup aus Düsseldorf hat dafür auch eine Android– und iOS-App entwickelt. Eigenen Angaben zufolge hat Guloka im Juni 2013 die erste App zur lokalen Produktsuche in Deutschland gestartet. Kunden können über Webseite und Apps Produkte online kostenlos reservieren, diese sich nach Hause bestellen oder selbst im Laden abholen. „Dafür kooperieren wir aktuell mit 700 Geschäften“, sagt Geschäftsführer Steffen Strese gegenüber Location Insider. Er und Gregor Wiest haben das Startup 2013 gegründet.

Guloka GründerDer Name Guloka steht übrigens für „Gutes lokal kaufen“. „Unsere Nutzer können aus mehreren Millionen Produkten ihr gesuchtes Produkt finden und durch unseren Click & Collect-Service oder auch per Online-Bestellung – über die jeweiligen Händlerseite – Produkte aus lokalen Geschäften erhalten“, erklärt Strese. Die Bezahlung bei Click & Collect erfolgt dann im Geschäft. „Auf unserer Plattform haben wir aktuell Produkte von Galeria Kaufhof, Karstadt, Obi, Planet Sports, Saturn, SportScheck, Toys“R“Us sowie einiger lokaler Einzelhändler insbesondere in Köln und Düsseldorf“, sagt Strese. Kleine Händler können ihren Produktbestand über das Händlerportal von Guloka eigenständig verwalten. „Der Aufwand für diese Einzelhändler ist überschaubar und über das Guloka-Händlerportal bequem möglich – auch ohne Warenwirtschaftssystem“, sagt Imke Wiele, PR-Verantwortliche bei Guloka. Das Startup integriert die Produktdaten großer Einzelhändler oder nationaler Ketten durch zyklische Updates. Zukünftig will Geschäftsführer Steffen Strese die Anzahl lokal verfügbarer Produkte weiter erhöhen. „Dabei fokussieren wir uns zunächst auf Deutschland. Eine Finanzierungsrunde haben wir für die nähere Zukunft nicht geplant“, sagt Strese.

Im Vergleich zwischen Guloka und Locafox fällt zum Beispiel auf, dass das Düsseldorfer Startup wie gesagt deutschlandweit vertreten ist, während die Berliner Shopping-Plattform nur in der Hauptstadt aktiv ist. Beide Portale leiten die Reservierungsanfragen für Click & Collect an die jeweiligen Händler weiter. Die User erhalten daraufhin jeweils eine E-Mail mit einer Antwort. Würden diese Prozesse automatisiert ablaufen, zum Beispiel über die Einbindung der Warenwirtschaftssysteme, könnten die potenziellen Kunden sofort informiert werden.



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