Herausforderungen im Omnichannel-Marketing.

von Andre Schreiber am 27.Juni 2017 in News

State of Marketing SalesforceDie Vernetzung der verschiedenen Vertriebs- und Kommunikationskanäle wird von den Marketingverantwortlichen in Unternehmen als vordringliche Aufgabe gesehen, aber zunehmend schwieriger, wie der gerade publizierte „State of Marketing Report 2017“ von Salesforce zeigt.

Mehr als die Hälfte der Verbraucher neigt dazu, eine Marke zu wechseln, wenn ein Unternehmen sich nicht um eine persönliche Kommunikation bemüht. Bei B2B-Käufern springt diese Zahl sogar auf 65 Prozent. Das ist eine Zahl, die auch die weltweit 3.500 Marketingführungskräfte (davon 350 in Deutschland) bewegt, die von Salesforce befragt worden sind.

Ein Hindernis auf dem Weg sind die noch immer bestehenden Daten-Silos, um die verschiedenen Daten zusammenzubringen. Der Report sieht aktuell vier Trends im Marketing:

  1. Die Schaffung einer einheitlichen Kundensicht trotz datenbedingter Hürden ist aus Sicht der Befragten eine der wichtigsten Aufgaben. 67 Prozent der Befragten sagen, dass eine vernetzte Customer Journey entscheidend für ihren Erfolg ist, aber nur 23 Prozent sagen, dass sie mit ihrer Fähigkeit, zu diesem Zweck Kundendaten zu nutzen, äußerst zufrieden sind.
  2. Organisatorischer Wandel in Unternehmen: Die Schaffung der einheitlichen Kommunikation und Vernetzung der Kanäle kann heute keine Aufgabe des Marketings allein mehr sein. Es muss demnach stärker mit Vertrieb- und Service zusammengearbeitet werden.
  3. Investitionen in IoT, und KI: Um weiter wettbewerbsfähig zu bleiben, investieren Marketingspezialisten in neue Technologien. 66 Prozent der Befragten arbeiten beispielsweise bereits mit IoT-/vernetzten Geräten und 23 Prozent planen dies in den nächsten zwei Jahren.
  4. KI als Herausforderung im Marketing: Künstliche Intelligenz soll dem Marketing dabei helfen, das Verhalten der Kunden besser zu verstehen, um deren nächsten Schritte vorherzusagen. Rund 50 Prozent der Marketing-Führungskräfte nutzen bereits KI und mehr als ein Viertel plant die Nutzung in den nächsten zwei Jahren. Die meisten Befragten sehen dabei die KI als Möglichkeit, um ohne übermäßigen Arbeitsaufwand für ihr Team mehr aus ihren Daten herauszuholen und ihr Marketing zu personalisieren.

Der komplette Report 2017 kann unter kostenlos heruntergeladen werden.

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