Hornbach steigert Umsatz, Conrad Electronic schließt Onlineshops, Cyberport mit roten Zahlen.

von Christian Bach am 30.September 2015 in Kurzmeldungen

– L-BUSINESS –

Hornbach hat seinen Umsatz im 1. Halbjahr 2015 um 4 Prozent auf 2 Mrd Euro gesteigert. Dabei hat die Baumarktkette auch vom Online-Handel profitiert. Konkrete Zahlen nennt Hornbach aber nicht. Nun will Hornbach das Filial- und Onlinegeschäft noch enger verzahnen, kündigt Vorstandschef Albrecht Hornbach an.
hornbach-holding.dehandelsblatt.comlocationinsider.de (Hintergrund)

Conrad Electronic macht Online-Shops dicht: Der Elektronikhändler will die Onlineshops Getgoods und Home of Hardware (HOH) nach nur zwei Jahren zum Jahresende beerdigen, weil sie unrentabel sind. Conrad hatte die zwei Onlineshops im Dezember 2013 übernommen.
channelpartner.de

Cyberport hat auch das Geschäftsjahr 2014 mit roten Zahlen abgeschlossen, berichtet ChannelPartner. Demnach stieg das Minus von 2,62 Mio Euro auf 3,15 Mio Euro an – u.a. weil die stationären Läden auf die Bilanz drücken. Der Elektronikversender hat seinen Umsatz 2014 um 10 Prozent auf 606 Mio Euro gesteigert.
channelpartner.de

Amazon lässt in Seattle Privatleute Pakete ausfahren. Weitere US-Städte sollen folgen. Der E-Commerce-Riese testet mit „Amazon Flex“ eine Art „Uber für Logistik“. Die Fahrer erhalten 18 bis 25 Dollar pro Stunde und Kunden erhalten wiederum ihre Bestellungen innerhalb von ein bis zwei Stunden. Amazon weitet in Großbritannien zudem sein Produktsortiment für Same Day Delivery aus.
theverge.com (Flex), locationinsider.de (Hintergrund), advfn.com (UK)

PayPal launcht neues Kartenlesegerät, das Apple Pay, Android Pay und alle anderen NFC-fähigen Bezahllösungen akzeptiert. Händler können mit PayPal Here aber auch Zahlungen mit traditionellen Geldkarten mit Magnetstreifen abwickeln. PayPal hat das „Chip & PIN“-Kartenlesegerät im März erstmals vorgestellt.
paypal-corp.comthenextweb.comgolem.de

Groupon startet die zweite „Local Stars“-Kampagne. Das US-Unternehmen zeichnet im Oktober die beliebtesten, lokalen Händler in Deutschland aus. Groupon hat bereits vor einem Jahr 20 Partner-Unternehmen aus sechs Ländern in einer Web-Serie vorgestellt.
groupon.de

– L-NUMBER –

51,3 Prozent der Internet-User aus Österreich sehen sich grundsätzlich immer noch Flugblätter und Prospekte an, so die „Flugblattstudie 2015“ vom Meinungsforscher marketagent.com. Nur 3,3 Prozent verzichten auf Printprospekte. 66,5 Prozent nutzen wiederum digitale Aktions-Plattformen und –Apps, um Preise zu vergleichen.
marketagent.com via etailment.at

– L-QUOTE –

„Das Ende des Pure Plays ist also gekommen.“

Laut ECC-Projektmanagerin Sabine Buschmann müssen Händler sowohl online als auch offline präsent sein.
ecckoeln.de

– L-TRENDS –

Multichannel-Händler haben ein besseres Image als Pure-Player, so die Studie „Crosschannel im Umbruch“ von ECC Köln und hybris software. Deutsche Kunden bewerten Händler, die mehrere Kanäle parallel bedienen, als innovativer, kundenfreundlicher und sympathischer. Stationäre Händler gelten im Vergleich zu reinen Onlinern als altmodisch.
ecckoeln.de

Beacons und deren Inhalte müssen überraschen, um Mehrwert zu bieten, sagt Helmut Käs von BMW. Der Autobauer nutzt die Bluetooth-Funksender seit Ende 2014 in seinem eigenen Museum „BMW Welt“. Besucher können über die entsprechende iOS-App zusätzliches Informations-, Audio- und Videomaterial abrufen.
gfm-nachrichten.de

Lokale Suche hinter Online-Recherche: 27 Prozent der US-Kunden gehen für die Produktsuche in mindestens zwei Läden, so eine Studie zur Lokalen Suche von IDC für das US-Branchenverzeichnis YellowPages. Zwei Drittel nutzen dafür mehr als zwei Geräte, z.B. Smartphone, Tablet, Laptop oder PCs.
businesswire.comgeomarketing.commediapost.com

Lokale Händler sollten besser in andere Marketing-Maßnahmen als in eine eigene App investieren, schreibt Noah Elkin vom Street Fight Mag. Denn diese Unternehmer müssen erst einmal die sich ändernde Medienlandschaft verstehen, um ihre beschränkten Mittel möglichst sinnvoll einzusetzen.
streetfightmag.com

– L-QUOTE –

„Geld ist eine Nervensäge.“

Investor Morten Lund auf der Digitalmesse Bits & Pretzels.
gruenderszene.de

– L-VIDEO –

Handel im Wandel: Wir haben mit Maik Klotz über sein Seminar „Handel 2.0 – digitale Strategie für den stationären Handel“ gesprochen, das er am 5. November 2015 in Berlin gibt. Weitere Infos und Anmeldung zum Seminar:
mobilbranche.de

– L-FUN –

Weg damit: Business Insider hat 18 unnütze Dinge gesammelt, die wirklich niemand mehr kaufen sollte. Demnach droht nicht nur Festnetztelefonen, Digitalkameras oder Navigationsgeräten ein Dasein als Ladenhüter, sondern auch Weichspüler, Wasser in Flaschen und Babyschuhen. Verspätete Sommerloch-Fantasien des Autors oder schlechte Karten für Händler?
finanzen.net

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