Ikea lotst per Smartphone durch die Filiale.

von Christian Bach am 23.Juli 2015 in Topnews

Ikea Kanada App

Möbelsuche leicht gemacht: Wer einmal bei Ikea war, der weiß, dass die Suche nach bestimmten Produkten zur nervenaufreibenden Geduldsprobe werden kann. Das schwedische Möbelhaus will nun mit einer runderneuerten, standortbasierten App Abhilfe schaffen und den vorprogrammierten Familienkrach verhindern – allerdings in Kanada. Ziel ist es, kanadische Kunden einfacher zu den Produkten in der Filiale zu lotsen. Ikea stellt iOS– und Android-Nutzern der „Ikea Store“-App dafür Filialkarten zur Verfügung. Die smartere Lösung wäre Indoor-Navigation. Die sucht man allerdings vergeblich. Kanadische Kunden können sich zudem mobil über Produktverfügbarkeiten informieren und ihre mobile Einkaufsliste über alle Geräte hinweg nutzen. Auch die Ikea Family Card können Nutzer nicht mehr vergessen, denn auch die gibt’s inzwischen in der App. Damit wäre der obligatorische Gratis-Kaffee gesichert. Kunden können zudem Barcodes und QR-Codes scannen, um mehr Informationen über Produkte zu recherchieren, zum Beispiel zu Farben und Größen der Möbelstücke. Die App bietet außerdem einen Filialfinder mit den jeweiligen Öffnungszeiten.

Ikea ist aktuell auch in einem anderen englischsprachigen Land sehr aktiv. Das Möbelhaus will in Großbritannien Mini-Filialen mit Click & Collect testen. Der erste Store dieser Art soll im Herbst in Norwich im Osten Englands entstehen. Kunden können sich dort an sogenannten „Order and Collection Points“ von Mitarbeitern beraten lassen, ihre Einrichtung planen, ausgewählte Möbelstücke testen und online bestellte Produkte abholen.
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Mitarbeit: Fritz Ramisch



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