Ikea will in Ravensburg angeblich „begehbaren Katalog“ testen.

von Florian Treiß am 02.November 2015 in News

ikeafahnenMehr als nur eine reine Abholstation: Laut einem Bericht der „Schwäbischen Zeitung“ soll es in der neuen Ikea-Abholstation in Ravensburg, die im Januar öffnen soll, angeblich nicht nur einen Abholschalter für Onlinebestellungen geben. Vielmehr will der schwedische Möbelkonzern dort auch eine Art „begehbaren Katalog“ einrichten, der eine Auswahl des Sortiments zeigt – nebst Beratung. Künden sollen die Produkte aber anders als bei einer normalen Ikea-Filiale nicht gleich mitnehmen, sondern nur bestellen können. Dieses Modell wäre vorerst einzigartig in Deutschland, während Ikea nach einem erfolgreichen Test einer Abholstation in Leipzig in den nächsten Monaten noch in weiteren sieben Städten Abholstationen einrichten will. Ikea selbst schweigt jedoch noch zu seinen Plänen in Ravensburg – hingegen lehnt sich Ravensburgs Oberbürgermeister Daniel Rapp gegenüber der Zeitung etwas weiter aus dem Fenster: „Nach den Plänen, die ich gesehen habe, wird es definitiv mehr als eine Abholrampe. Aber auf die Details bin ich selber gespannt.“ Ein wichtiges Indiz dafür, dass Ikea eine Mini-Filiale plant, sind die Pläne eines Architekten, die der Zeitung vorliegen. Allerdings beziehen sich diese noch auf ein anderes Gebäude, das Ikea zunächst für die Abholstation ins Visier genommen hatte, und nicht auf die tatsächliche Location. Ganz abwegig ist der Bericht aber dennoch nicht: Heute hat Ikea im britischen Norwich eine Mini-Filiale genau nach diesem Muster eröffnet, über deren Konzept wir bereits berichtet hatten.
schwaebische.de

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