Im Labor von ECE – das Alstertal Einkaufszentrum.

von Andre Schreiber am 09.März 2017 in Highlight, News, Trends & Analysen

Infopoint im AEZDas Alstertal-Einkaufzentrum, in Hamburg einfach nur AEZ genannt, befindet sich direkt gegenüber der ECE-Zentrale. Selbst bei, von Hanseaten liebevoll so genannten, „Schietwetter“ erreichen Manager und Projektentwickler eines der größten Einkaufszentren Norddeutschlands mit trocknen Füßen. Kein Wunder, dass es hier oft auch schon Dinge zu bestaunen gibt, die sich noch in der Erprobung befinden.

Das AEZ wurde bereits 1970 eröffnet und war die erste überdachte Einkaufsgalerie Deutschlands. Knapp 17.000 Quadratmeter Verkaufsfläche erwartet die Kunden. Das Center liegt in Poppenbüttel und ist binnen weniger Minuten mit Auto oder ÖPNV aus den gefragten und wohlhabenden Stadtteilen Volksdorf, Sasel und Meiendorf zu erreichen. Die räumliche Nähe zu Besserverdienenden spiegelt sich auch im Angebot wider. Nicht wenige Luxuslabel sind dort mit einem Store vertreten. Doch natürlich bietet das AEZ auch der gesamten Familie und dem Durchschnittsverdiener etwas. Dafür sorgen die bundesweit bekannten Filialisten.

Indoor-Navigation in 3D
So überzeugend Indoor-Navigationssysteme für das Smartphone inzwischen auch in Testläufen funktionieren, müssen auch die Kunden schnell ihren Weg durch das Shopping-Center finden, die keine Lust darauf haben, den mobilen Begleiter aus der Tasche zu ziehen. Deshalb wird der Eingangsbereich von einer interaktiven Auskunft dominiert. Auf dem Touch-Screen kann gezielt nach Produkten oder dem Namen von Händlern gesucht werden. Der Clou ist die dreidimensionale Beschreibung des kürzesten Wegs zum gesuchten Laden. Auf den Detailseiten eines Ladens ist zusätzlich ein QR-Code angebracht.

Zentraler Begleiter – die App
Eine wichtige Rolle für das Einkaufserlebnis des AEZ spielt die offizielle App. Sie bietet ebenfalls eine Möglichkeit, sich im Center schneller zurechtzufinden. Zugleich ist sie aber das Bindeglied zwischen online und offline. Schon beim Hereinkommen gibt es eine Push-Benachrichtung über ein neues Angebot.

Mit der App steht der Click & Collect Service offen. Schon Daheim kann also geshoppt werden. In der Praxis dominieren derzeit aber Angebote von Media Saturn. Die anderen Händler sind noch zurückhaltend vertreten. Damit der Kunde die App möglichst häufig in die Hand nimmt, werden Anreize mit einem Punktesystem geboten. Wer „eincheckt“ erhält genauso Punkte, wie beim Ausfüllen von Fragebögen oder dem „Liken“ von Offerten der Händler. Die Punkte werden dann automatisch in Gutscheine umgewandelt. So gibt es als Belohnung auch einmal ein Eis gratis.

Statt Herumlaufen – Videoconferencing mit dem Infopoint
Der Kunde hat unterwegs eine Frage? Dann kann er sich über einen digitalen Infoschalter an das Personal des Centers wenden. Es genügt ein Tastendruck, um einen Videoanruf zu starten. Vorbei sind also die Zeiten, wo sich der Kunde auf den (sonst üblichen) weiten Weg zu einem Info-Point machen musste. Auch hier zeigt ECE, welchen Stellenwert die Schaffung eines positiven Einkaufserlebnisses hat.

Gerade das Zusammenspiel zwischen Center und App ist nicht nur nützlich, sondern macht zudem auch noch Spaß. Und die interaktiven Touchscreens würde man sich als Kunden durchaus auch bei anderen Händlern wünschen.

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