Karstadt verabschiedet sich vom klassischen Modell, Bringdienste reagieren auf Amazon Fresh, Möbelhandel 4.0 verkauft emotional.

von Andre Schreiber am 24.Mai 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Abschied vom klassischen Warenhausgeschäft: Um endlich wieder Gewinn mit seinen Läden zu erzielen, will Karstadt zu einem Marktplatz werden. Als „Untermieter“ sollen dort gerade auch Online-Händler einziehen. Das klingt flott, bedeutet aber letztlich den Abschied vom eigenen Geschäftsmodell mit riskanten Ausgang.
wiwo.de

Reaktion: Amazon Fresh ist gestartet. Und was machen jetzt die anderen Lebensmittelhändler und Bringdienste? Sie reagieren beispielsweise mit kleinen Geschenken. Die reichen von kostenlosen Lieferungen bis hin zu Freibier.
supermarktblog.com

Möbelhandel 4.0: Ein paar Möbelstücke in riesigen Verkaufshallen arrangieren, genügt nicht mehr, um die Kunden zu begeistern und auf die Dauer gegen den bequemen Einkauf auf der Couch zu bestehen. Frank Rehme zeigt anhand eines Beispiels, dass sich Möbel auch richtig emotional verkaufen lassen.
zukunftdeseinkaufens.de

Attribution: Ist für Marketing-Profis kein neuer Begriff. Aber Google hebt das Modell jetzt auf die nächste Stufe und will mit seinem neuen Dienst „Google Attribute“ das Kaufverhalten der Kunden für die Werbewirtschaft analysieren. Dabei werden Bewegungsprofile und auch Kreditkartentransaktionen mit in die Aufbereitung der Informationen einbezogen.
heise.de

Automatisierung in der Produktion von Mode: Die Modeindustrie experimentiert bereits sehr intensiv mit neuen Herstellungsprozessen. Bei Schuhen erscheint etwa der Einsatz von 3D-Druckern vielversprechend. Der Einsatz von Robotern erweist sich in der Praxis beim Umgang mit gewebten Stoffen indes noch als ganz einfach. Dieser umfangreiche Beitrag zeigt aktuelle Technologien für das Nähen von Kleidungsstücken.
fungglobalretailtech.com

– MITGEZÄHLT –

70 Prozent der Generation Z, also der jungen Menschen im Alter zwischen 13 und 20 Jahren, vertrauen vor der Anschaffung von technischen Geräten wie Smartphones und Tablets auf die Meinung von „Berühmtheiten“ aus den sozialen Netzwerken. Dem Rat von Prominenten würden nur 21 Prozent trauen. Und Youtube spielt bei dieser Generation eine wichtige Rolle als Informationsmedium. Diese und andere Fakten hat Adweek in einer übersichtlichen Infografik zusammengestellt.
adweek.com

– DA WAR NOCH WAS –

„Der Einfluss von Online-Maßnahmen im stationären Handel ist deutlich und beides sollte nicht mehr getrennt betrachtet werden.“

Christian Hackel, Leiter Internationales Marketing und E-Commerce von Deichmann, sagte dies am Rande der Verleihung der „Criteo Performance Marketing Awards“.
onetoone.de

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