Kassenlose Läden auf dem Vormarsch, Digital Signage als Regalverlängerung, Personalisierungsstrategien im Vergleich.

von Andre Schreiber am 03.August 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Kassenlos präsentiert sich der Convenience Store der Kette Cheers in Singapur. Wie Amazon es bei seinem Konzept „Go“ bereits vorgemacht hat, kommt auch dieser Laden ohne Personal und ohne Kasse aus. Zutritt erhalten die Kunden mittels eines QR-Codes in der App des Händlers. Langsam sollte auch der Einzelhandel in Deutschland die Entwicklung ernster nehmen, denn gerade in der Nahversorgung könnten diese kleinen Läden in Zukunft eine Schlüsselfunktion übernehmen. Ein kleines Video stellt das Geschäft vor.
straitstimes.com

Digital Signage als Regalverlängerung ist ein Bestandteil des neuen Konzept-Stores der Kette Toys“R“Us in Langley in British Columbia. Die Spielwarenkette ist bisher nicht durch besondere Kundennähe aufgefallen. Das soll sich jetzt ändern. Auf den aufgestellten Displays und Kiosk-Systemen werden den Kunden Videos und Informationen rund um die Produktwelten angeboten. An den Touch-Screens können Produkte aus dem gesamten Warenangebot eingekauft werden.
chainstoreage.com

Personalisierung: Wem es gelingt, dem Kunden möglichst optimal auf dessen Interessen und Vorlieben angepasste Inhalte in der Kommunikation anzubieten, hält einen Schlüssel zum Erfolg in den Händen. Und natürlich spielt heute Mobile eine wichtige Rolle. Orsay, Adler, C&A, Marc O’Polo und Sephora verfolgen unterschiedliche Ansätze, die in einem Hintergrundbericht analysiert werden.
etailment.de

Ende des Omnichannels: Nach Meinung des Analysten David Rosen vom Unternehmen TIBCO wird sich der Handel in Zukunft nicht mehr um Kanäle kümmern. Stattdessen wird den Kunden ein durchgängiges und hürdenloses Erlebnis geboten, egal, wo er seine Waren einkaufen will. Das ist nur eine der 10 lesenswerten Ansätze, die den Handel prägen werden.
forbes.com

Bedeutung des Einzelhandels: Der stationäre Handel ist bedroht. Nicht zuletzt, aber auch nicht allein, durch den wachsenden Digital Commerce. Das Verschwinden der Läden in den Innenstädten quittieren E-Commerce-Anhänger mit einem Achselzucken. Der Einzelhandel bedeutet aber für die Städte mehr als nur Einkaufsmöglichkeiten. Daran erinnert Kathrin Mussmann in ihrem Artikel und nennt 5 Gründe, warum der Handel unsere Lebensqualität steigert.
zukunftdeseinkaufens.de

– MITGEZÄHLT –

500 Millionen Euro und damit ein Drittel des Konzernumsatzes erzielt Conrad bereits mit seinem Online-Marktplatz für Geschäftskunden. In einem großen Interview äußern sich die Inhaber des Familienunternehmens zur Zukunft der Kette und nehmen zu den unlängst aufgetauchten Verkaufsgerüchten Stellung.
onetz.de

– DA WAR NOCH WAS –

„Man kann halt nicht essen im Internet, nicht riechen und nicht schmecken.“

Andreas Hilgenstock, Miteigentümer des Modehändlers Engelhorn, erklärt in einem Artikel, dass das Gastronomiekonzept des Unternehmens mehr als schmückendes Beiwerk ist. Das sehen auch die anderen Händler so, die in dem gleichen Hintergrundartikel zu Wort kommen.
nwzonline.de

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