Kommen die Roboter nun im Handel an?

von Andre Schreiber am 08.August 2017 in News

Der Roboter Tally untersucht automatisch den Warenbestand.

Sie haben possierliche Namen wie Pepper oder Paul, sind mal mehr oder weniger menschlich, aber vor allen Dingen mit großen Vorschusslorbeeren versehen. Roboter gelten als eine Schlüsseltechnologie des Handels der Zukunft.

Der amerikanische Lebensmittelhändler Schnuck nutzt versuchsweise einen Roboter mit den Namen Tally. Dreimal täglich wird der eher puristisch aussehende High-Tech-Kollege die Gänge der Märkte abfahren und die Regale untersuchen. Das System erkennt selbstständig fehlende Artikel, kann die Zahl der aktuell vorhandenen Produkte ermitteln und auch falsch einsortierte Waren erkennen. Beim Aufräumen braucht das System dann aber doch noch menschliche Hilfe. Warenbestellungen könnte Tally dagegen selbst auslösen oder sammelt diese für den Store-Manager.

Pepper wird eine große Zukunft vorhergesagt. Das liegt mit Sicherheit auch an seinem putzigen Aussehen, das doch stark das vertraute Kindchenschema aufgreift. Über das Innenleben des 1,20 Meter großen Kerlchens ist recht wenig bekannt, kosten soll er, wenn er denn individuelle Fähigkeiten erwerben soll, um die 35.000 Euro. Seine derzeitigen Aufgaben erinnern derweil noch eher an C3PO aus dem Epos „Star Wars“. Er tingelt durch die Republik, kommuniziert mit Menschen und serviert auch mal einen Kaffee. Paul dagegen, ist, wie etailment schreibt, halt nicht ganz so niedlich, aber inzwischen bei Saturn ein zuverlässiger Begleiter der Kunden, um diese zur gesuchten Ware im Markt zu begleiten. Der Artikel stellt auch die beiden Verwandten Tory und Tim vor, die gleichfalls bereits im testweisen Einsatz sind.


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