Künstliche Intelligenz beim Reifenkauf, Rewe ohne klares Konzept bei Gastro-Shopping, Amazon und Luxuswaren.

von Andre Schreiber am 24.Januar 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Künstliche Intelligenz bei der Produktberatung ist für gleichermaßen für den Onlinehandel und stationären Handel nützlich. Beim Kauf von Autoreifen nutzt die US-Handelskette Sears ab sofort die Watson-Technologie von IBM. Die „Digital Tire Journey“ ist eine Web-Anwendung, die auf natürliche Spracheingaben reagiert und dem Kunden Vorschläge für passende Reifen unterbreitet, die zu seinem Fahrstil passen.
retaildive.com, Lebensmittelzeitung(Abo)

Erlebnis-Shopping sehen viele stationäre Händler als eine Möglichkeit, gegen den Online-Einkauf zu bestehen. Der Kunde soll sich wohlfühlen und eben nicht nur gezielt einkaufen. Darauf setzt auch Rewe, etwa mit wechselnden Gastronomie-Konzepten aber keiner klar erkennbaren Linie, wie eine Analyse zeigt.
supermarktblog.de

Luxuswaren werden überwiegend stationär verkauft, und das nicht nur allein deswegen, weil viele Hersteller den Onlinevertrieb untersagen. Doch beim Verkauf von Luxusgütern müssen die Händler inzwischen auch Amazon berücksichtigen und vom E-Commerce-Riesen lernen.
luxurydaily.com

Buy-Buttons auf Instagram, Facebook oder Twitter bleiben deutlich hinter den Erwartungen von Händlern und Marken zurück. Wie es eine Analystin von Forrester zusammenfasst: Die Nutzer kaufen derzeit einfach nicht damit ein. Über die Gründe dafür gibt es verschiedene Vermutungen, wie Digiday zusammenfasst.
digiday.com

Paydirekt, der Bezahldienst der deutschen Kreditwirtschaft, ist vor einem Jahr mit viel medialem Tamtam gestartet. Bisher bleibt das Bezahlverfahren, das als Konkurrenz zu Paypal positioniert wurde, hinter den Erwartungen der Betreiber zurück. Eine Analyse des vergangenen Jahres und einen Blick in die Zukunft versucht Julia Ptock.
onlinehaendler-news.de

– MITGEZÄHLT –

69 Prozent der Kunden wollen frische Lebensmittel lieber persönlich in Augenschein nehmen und vor dem Kauf prüfen. Und 64 Prozent der Befragten aus der Studie „Global Connected Commerce“ machen sich Sorgen hinsichtlich der Frische der Produkte bei E-Food. Der überaus lesenswerte Report von Nielsen steht kostenlos zur Verfügung.
nielsen.com

– DA WAR NOCH WAS –

„Allen Beteiligten ist bewusst, dass die Zeiten nicht einfach sind und es großer Anstrengungen bedarf, um erfolgreich zu sein. Man muss nicht drumherumreden: Der Onlinehandel ist stärker gewachsen als der stationäre. Das bedeutet für die stationären Händler: Sie müssen ihre Stärken stärken, noch mehr auf Erlebniseinkauf setzen, und sie müssen ihre Kunden besser verstehen. Die Kunden ticken heute eben anders.“

Christoph Borgmann, Vorsitzender der Krefelder Werbegemeinschaft und Geschäftsführer von Intersport Borgmann in einem Gespräch zur Stimmung und Lage im stationären Handel.
rp-online.de

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