Kundenkarte goes Digital bei Knauber, Location Based Service wirken gegen App-Müdigkeit, Handelsinnovationen bei MediaMarktSaturn.

von Andre Schreiber am 20.Dezember 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Kundenkarte: Seit 20 Jahren bietet die mittelständische Baumarktkette Knauber ein Kundenbindungsprogramm inklusive einer Kundenkarte an. Und nun lädt das experimentierfreudige Unternehmen die Karte mit weiteren Mehrwerten auf. Denn die Karte wandert in eine App, mobiles Bezahlen inklusive.
etailment.de

Location Based Services(LBS): In aktuell veröffentlichten Statistiken, wie zuletzt von Adobe, scheint sich eine App-Müdigkeit der Anwender ablesen zu lassen. In den USA ist die Nutzung von Apps demnach sogar um fast 30 Prozent zurückgegangen. Die Kunden schauen demnach eher im mobilen Shop vorbei. LBS könnten hier Mehrwerte bieten und dem Trend gegensteuern.
gfm-nachrichten.de

Handelsinnovationen: Einen Überblick über seine diversen neuen Service-Angebote gibt MediaMarktSaturn. Da sind u.a. Abholstationen in der Schweiz, das direkte Bezahlen am Regal in Österreich oder ein Marktplatzkonzept für den Online-Shop in Spanien.
pressebox.de

App-Ordering: Die US-Handelskette 7-Eleven führt in 10 seiner Filialen zu Testzwecken das mobile Bestellen per App ein. Die Kunden haben hier die Wahl, sich die Artikel zuschicken zu lassen oder direkt an der Kasse abzuholen. In Falle der Zustellung wird die Bestellung von einem Kurier aus dem nächstgelegenen Laden abgeholt und geliefert.
chainstoreage.com

Shopping-Misere: Karen Heller schreibt in ihrer Analyse über den stationären Handel in den USA, dass dieser viel zu lange die Kunden als Selbstverständlichkeit gesehen hat. Jetzt tue er sich schwer damit, wieder für die Kundschaft attraktiv zu werden. Eine lesenswerte Analyse, die sich auch in vielfacher Hinsicht auf Deutschland übertragen lässt.
washingtonpost.com

– MITGEZÄHLT –

3,50 Euro müssten Händler eigentlich für den Versand von den Kunden verlangen, um nicht selbst draufzuzahlen. Das hat die Unternehmensberatung PwC ermittelt.
presseportal.de

– DA WAR NOCH WAS –

“In der Ökobranche gibt es viele Vorurteile gegen Amazon. Aber ich wollte nach der Unternehmensgründung, die ich mit viel Bauchgefühl vorangetrieben habe, gerne professionelle Hilfe beim Verkaufen annehmen.”

Stephanie Oppitz zeigt mit ihrer Unternehmensgründung, die sich der Herstellung nachhaltiger Babyhygiene-Artikel verschrieben hat, dass man in der Nische erfolgreich sein kann. Und das auch mit der Hilfe von Amazon. Die Windelmanufaktur beschäftigt inzwischen 10 Mitarbeiter.
etailment.de

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