LateBird – Amazon Go aus Deutschland.

von Andre Schreiber am 28.März 2018 in News

Im August soll der erste Prototyp von Latebird fertig sein. Amazon Go aus Deutschland? (Quelle Latebird).

Ein transportables Containermodul könnte die deutsche Antwort auf Amazon Go sein. Jedenfalls, wenn es nach Markus Belte geht, der die Idee zu dem „LateBird“ genannten Projekt hatte. Einige Parallelen zum kassenlosen Supermarkt von Amazon sind jedenfalls unschwer erkennbar.

Im Kern handelt es sich bei LateBird um ein transportables Containermodul, das Platz für 650 Produktgruppen bietet. Tiefkühlartikel, Getränke aber auch Obst und Gemüse können angeboten werden. Personal wird lediglich zum Nachfüllen der Module benötigt. Die Kunden füllen ihren Einkaufskorb vor Ort per Touchscreen oder mit einer App. Die  bestellten Waren erhalten sie dann sortiert nach Größe und Gewicht aus drei Ausgabefächern. Die Technik des Abholsystems stammt vom Start-up Relayr, einem Unternehmen, das sich auf IoT spezialisiert hat, und an dem die Telekom beteiligt ist.

LateBird soll sich sowohl für strukturschwache Regionen wie für hochfrequentierte Orte eignen. Da es sich um einen Container handelt, kann der Standort auch einfach verlagert werden, wenn er sich als nicht lukrativ genug erweist, oder der Laden an anderer Stelle gebraucht wird. Der Prototyp soll im August fertig sein.

– Anzeige –

Durch neue Geräte und Services wie Wearables, Buy Buttons, Virtual Reality, Connected Cars oder das Internet der Dinge wird die Welt des Shoppings immer komplexer. Deshalb zeigen wir von Location Insider und commercetools in unserem neuen Whitepaper „Jenseits des Webshops“, wie Händler, Brands und Hersteller Chatbots, Voice & Co einsetzen und sich so von der traditionellen Webshop-Fokussierung lösen können.
Jetzt kostenlos herunterladen!


Artikel teilen




Abonnieren Sie den kostenlosen Newsletter von Location Insider. Wir liefern darin täglich gegen 11 Uhr business-relevante Hintergründe zur Digitalisierung des Handels.