Lokale Initiativen gegen Amazon.

von Andre Schreiber am 03.Januar 2018 in News

Zufrieden zeigen sich die Händler mit dem Attendorner Marktplatz im Internet.

Nur die wenigsten Konsumenten machen sich Gedanken über das Geschäftsgebaren von Amazon, sondern freuen sich stattdessen über große Auswahl und schnelle Lieferung. Der Digital Commerce setzt gerade in kleineren und mittleren Städten dem Handel zu. Aber die lokalen Kaufleute wollen dem Kundenschwund nicht tatenlos zusehen.

So etwa in der kleinen sauerländischen Hansestadt Attendorn. Vor zwei Jahren hat sich dort eine Initiative gegen den Internetriesen Amazon gebildet. 32 Händler haben das Attendorner Webkaufhaus gegründet. Betrieben wird das Projekt von der Werbegemeinschaft Attendorn, einem Zusammenschluss von 125 Händlern und Dienstleistern der Stadt. Die technische Plattform liefert kein Unbekannter. Hinter dem Angebot steckt Atalanda.

Und die Händler zeigen sich mit dem bisherigen Ergebnis zufrieden. Die Kunden würden den Marktplatz gut annehmen, Waren reservieren, im Geschäft abholen oder sich nach Hause liefern lassen. Dank der schwarzen Zahlen, die die Händler im Onlinevertrieb schreiben, soll das Projekt um weitere zwei Jahre verlängert werden.

Ganz soweit ist ein neues Projekt in Kiel noch nicht. Bummelbu.de heißt eine Webseite, auf der Kieler Händler und Startups ihre Produkte präsentieren dürfen. Bis zu 10 Produkte können hier monatlich gegen eine Gebühr von 25 Euro eingestellt werden. Die Site bietet den Nutzern eine Art von Schaufensterbummel an. Zum Konzept gehört auch ein Laden, in dem die Unternehmen auf 100 Quadratmeter ihre Produkte präsentieren können.

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