Multichannel bei Euronics, Algorithmen sorgen für Frische, Psychografisches Targeting in der Kundenansprache.

von Andre Schreiber am 03.April 2018 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Euronics: Die Verbundgruppe verfolgt seit drei Jahren verstärkt einen Multichannel-Ansatz. Das Konzept trägt offenbar Früchte. So wachsen wie erhofft die Online-Umsätze deutlich, aber auch die stationären Partner profitieren von den Kunden, die Waren vor Ort abholen und zusätzlich etwas kaufen. Wie der Ansatz funktioniert, erklärt der Leiter Multichannel-Marketing Philipp Neuffer im Interview.
neuhandeln.de

E-Food: KI und maschinelles Lernen sollen bei Amazon versuchsweise die Frische von Obst und Gemüse ermitteln, damit nur die beste Ware bei den Kunden zu Hause ankommt. Denn mit der Frische der Waren steht und fällt auch das Konzept der Lieferdienste für Lebensmittel. Bisher wollen die Kunden nämlich solche Produkte am liebsten selbst in Augenschein nehmen.
etailment.de

Targeting: Die zielgruppengenaue Ansprache durch Werbung hat durch den “Datenskandal” um Facebook in den vergangenen Wochen keine positiven Schlagzeilen gemacht. Werden Zielgruppen in der Regel bisher an Merkmalen wie Alter, Geschlecht und Wohnort definiert, erweitert Psychografie die Definition um die Persönlichkeit und ihr Verhalten. Das Interview mit dem Wirtschaftspsychologen Prof. Joost van Treeck erklärt, wie das funktioniert.
ixtenso.com

Handzettel sind in Zukunft bei Alnatura Geschichte. Das Unternehmen setzt stattdessen auf einen Newsletter, der im Wochentakt über aktuelle Produkte informiert. Damit reagiert der Händler auf geändertes Verhalten seiner Kunden, die die gedruckten Prospekte eher in der Filiale ansahen und sich verstärkt online informieren.
supermarktblog.com

Macy’s: Die US-Kette beginnt damit, in ihrem Filialen Abholstationen für online bestellte Waren einzurichten. Die Installationen erinnern an “Amazon Locker”. Mittels eines QR-Codes, den der Kunde am Ende seiner Bestellung per E-Mail erhält, kann er das für ihn reservierte Fach öffnen.
chainstoreage.com

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– MITGEZÄHLT –

29,6 Prozent der in einer Studie befragten Händler aus der Hansestadt Lübeck besitzen keine eigene Website. Und auch nur ein Viertel verkauft überhaupt online. Damit ist der Handel in der Stadt nur bedingt zukunftsfähig. Rüdiger Klaus Schwarz zeichnet in seinem Artikel das fast schon typische Bild vieler mittlerer Städte und verrät, was geplant ist, um einen Niedergang der Läden in Lübeck zu verhindern.
shz.de

– DA WAR NOCH WAS –

“Die wahre Handelsrevolution findet in Zukunft im Osten statt. Die Expansion der chinesischen Onlinegiganten wird auch für die deutsche Handelslandschaft nicht ohne Folgen bleiben. Etablierte Handelsgrößen müssen sich auf die neuen Wettbewerber einstellen.”

Rainer Münch ist Partner bei der Unternehmensberatung Oliver Wyman und einer der Autoren des Retail Journals. Sein Unternehmen hat die Zukunft chinesischer Händler auf den europäischen Märkten untersucht und sagt ein enormes Wachstum voraus. Das Silicon Valley des Handels befindet sich offenbar inzwischen in China.
presseportal.de

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