Online-Marktplätze bringen Händlern wenig, Tricks für besseres Ranking auf Ebay, Walmart patentiert Frische-Schau.

von Andre Schreiber am 22.Januar 2018 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Online-Marktplätze werden gern im Zusammenhang mit der Zukunft des stationären Handels genannt. Aber wie eine bisher nicht veröffentlichte Studie der Hochschule Koblenz nahelegt, bringen die Marktplätze dem Händler weniger als erwartet. Rund 60% der Teilnehmer der Studie gaben an, dass die Registrierung auf dem Marktplatz weder die Zahl der Kunden im Geschäft noch den Umsatz in die Höhe getrieben habe.
hs-koblenz.de, textilwirtschaft.de (Abo)

Ebay ist für Händler allein wegen der Zugriffszahlen ein interessanter Marktplatz. Und natürlich ist es dort wichtig, mit seinen Produkten möglichst auf einer Top-Position zu landen. Karsten Werner verrät die Tricks, um das zu erreichen.
etailment.de

Walmart hat sich mit “Fresh Online Experience” eine neue Technologie patentieren lassen. Damit können Kunden die Ware, die sie online bestellen, vorher selbst in Augenschein nehmen. Ist der Kunde damit zufrieden, sorgt ein elektronischer Stempel dafür, dass er genau die Lebensmittel erhält, die er so ausgesucht hat.
supermarketnews.com

Rückschau: Vom Zellophan bis zum QR-Code reicht der lesenswerte Rückblick auf Technologien im Supermarkt, den Jeff Wells geschrieben hat. Er widmet sich der wechselvollen Geschichte des Lebensmitteleinzelhandels in den USA.
fooddive.com

Coty bringt seine Produkte auf den Echo Show. Der Kosmetikhersteller hat einen neuen Skill entwickelt, der aus 2.000 verschiedenen Kombinationen aus Haar-, Augen- und Hautfarbe Looks vorstellen kann. Außerdem werden Tutorials und Tipps rund um die Beauty-Produkte angeboten. Wurde ein individueller Look kreiert, können die passenden Produkte auf die Alexa-Einkaufsliste gesetzt werden.
retaildive.com

– MITGEZÄHLT –

14 Monate hat Amazon nur eigene Mitarbeiter in seinem kassenlosen Supermarkt “Amazon Go” einkaufen lassen. Ab heute öffnet der Laden in Seattle seine Türen auch für andere Kunden. Voraussetzung sind die App “Amazon Go” und natürlich ein Kundenkonto bei Amazon.
seattletimes.com

– DA WAR NOCH WAS –

“Wenn die Branche nicht irgendwann von Newcomern überrollt werden will, müssen Handel und Hersteller gemeinsam aktiv werden. Für überzeugende Multichannel-Lösungen muss der Handel Macht an Hersteller und Kunden abgeben.”

Christoph Kapalschinski hat im Handelsblatt einen Kommentar zur Lage im Möbelhandel geschrieben. Er wirft den tradierten Händlern darin vor, die gleiche Haltung zu zeigen, die beispielsweise die Elektronikmärkte vor zehn Jahren gegenüber dem Internet einnahmen. Das Ergebnis ist bekannt.
handelsblatt.com

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