Rakuten kleidet Kunden virtuell ein.

von Christian Bach am 26.Januar 2016 in News

Rakuten Online-Marktplatz shutterstock_180755009Pilotprojekt: Rakuten eröffnet eine virtuelle Umkleidekabine in Japan. Kunden des Online-Marktplatzes müssen ihre Größe, ihr Gewicht und ihren Typ angeben, um Kleidung virtuell anprobieren zu können. Im Rahmen des zweiten Pilotprojekts „Fit Advisor“ erhalten sie dabei auch weitere Mode-Vorschläge. Rakuten nutzt dafür die Technologie von Fits.me. Der Marktplatz hatte das Startup im Sommer vergangenen Jahres für eine nicht genannte Summe übernommen. Die virtuelle Umkleidekabine von Fits.me wird beispielsweise auch von QVC und Hugo Boss genutzt. Rakuten will mithilfe dieses neuen Angebots die Retourenquote reduzieren. Denn online bestellte Kleidung passt oft genug nicht und geht damit direkt an den Händler zurück. Das soll sich nun ändern – zumindest etwas. Männliche Kunden können in der virtuellen Umkleidekabine von Rakuten 60 verschiedene Hemden der Marke Menswear Haruyama probieren. Daneben werden auch rund 8.000 Produkte von der offiziellen Rakuten-Marke Stylife angeboten.

Rakuten BambergRakuten war in Deutschland im Dezember zuletzt mit einem 100 Mio Dollar schweren FinTech-Fonds ins Gespräch gekommen. Der japanische Online-Marktplatz will vor allem in disruptive FinTech-Startups aus den USA und Europa investieren. Neben der Fits.me-Übernahme war Rakuten im Sommer 2015 auch anderweitig aktiv: Das Unternehmen hat einen lokalen Online-Marktplatz für Bamberg eröffnet. (Bild: Rakuten via shutterstock.com)



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