Retail-Kollaps wegen zu großer Flächen, Händler in Osnabrück holen die Kunden in die Stadt, Jelmoli mit 24-Stunden-Abholstation.

von Andre Schreiber am 01.Dezember 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Retail-Kollaps: Olaf Kolbrück rät dem stationären Handel, die Geschäfte in diesem Jahr noch einmal richtig zu genießen. Denn dann könnte jährlich der Überlebenskampf einsetzen. Daran seien aber Amazon und der Online-Handel nur bedingt schuld. Es gäbe einfach zu viel Fläche in den Städten.
etailment.de

Osnabrück: Auch in niedersächsischen Stadt muss der stationäre Handel sich Gedanken darüber machen, wie er die Kunden vom eigenen Angebot überzeugen kann. So bietet das Kaufhaus Schäffer jetzt eine Abholstation, die täglich bis 22 Uhr geöffnet ist. Dort können die Kunden dann die Waren abholen, die sie online bestellt haben oder die ihnen beim Einkaufen zu sperrig war. Auch eine Zustellung wird angeboten. Und ein im Bau befindliches Sporthaus wird ein Wasserbecken zum Wellenreiten anbieten.
noz.de

Jelmoli hat in Zürich die erste Indoor-Abholstation für Waren in Betrieb genommen, die 24 Stunden geöffnet ist. Das Projekt entstand in Kooperation mit der Schweizer Post. Die Station ist nicht nur dafür geeignet, die Sendungen aus dem Online-Shop des Premium-Warenhauses für den Kunden aufzubewahren. Sie kann auch für Postdienstleistungen genutzt werden.
schuhmarkt-news.de

Zukunft des Handels: Gekonnt pointiert hat Frank Rehme eine ganze Reihe von Tipps für den Handel parat, die dieser unbedingt befolgen sollte, um garantiert seine Zukunft zu verpassen. Dazu gehört beispielsweise, auf den Besuch der Nürnberger Spielwarenmesse zu verzichten.
zukunftdeseinkaufens.de

Amazon-Emanzipation: Gusti-Leder war auf Amazon vor drei Jahren einer der erfolgreichsten Händler im Segment Lederwaren. Doch inzwischen löst er sich immer stärker vom Marktplatz. Das Umdenken fing an, als von einem Tag auf den anderen die Umsätze in den USA einbrachen. Ein spannender Bericht über die Schwierigkeiten, sich als Händler wieder auf eigene Beine zu stellen.
internetworld.de

– MITGEZÄHLT –

65 Prozent der Befragten einer Studie empfinden dynamische Preisdifferenzierungen als unfair, selbst wenn sie dadurch einen Vorteil gewonnen haben. Dynamic Pricing reduziert außerdem die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunden den gleichen Händler noch einmal in Anspruch nimmt. Das Institut für Handelsforschung (IFH) rät deswegen dem Handel, sich dem Thema nur sehr vorsichtig zu nähern.
ifhkoeln.de

– DA WAR NOCH WAS –

“Wer nur im Internet einkauft, verzichtet auf vieles. Rauszugehen mit dem Ziel, in einem kleinen Laden etwas einzukaufen, bringt uns in den Kontakt mit unserer realen Umwelt. Und besonders bringt es uns in Kontakt mit Menschen, die ihren Laden oft aus Passion betreiben. Je kleiner der Laden, desto kompetenter oft die Beratung.”

Frederik Braun hat mit seinem Bruder das weit über die Grenzen Deutschlands bekannte “Miniaturwunderland” gegründet. Er hält ein Plädoyer für den Laden um die Ecke. Die erste Auflage der Geschichte des Wunderlands haben sein Bruder und er signiert, für alle, die das gedruckte Buch im Handel kaufen.
mopo.de

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