Rose Bikes zufrieden mit Multimedia-Store, Mastercard treibt NFC-Zahlungen voran, JPMorgan Chase macht Apple Pay Konkurrenz.

von Christian Bach am 29.Oktober 2015 in Kurzmeldungen

– L-BUSINESS –

Rose Bikes zieht eine positive Zwischenbilanz für seinen vor einem Jahr eröffneten Multimedia-Store in München: Zwar will der Spezialversender keine Umsätze nennen, jedoch sei im gesamten Münchner Einzugsgebiet eine positive Entwicklung zu verzeichnen, seit es das Ladengeschäft gibt. Auch crossmediale Effekte nehme man wahr – demnach steigen auch die Versandumsätze in der Region, seit Rose in München vor Ort vertreten ist.
neuhandeln.de

Mastercard will kontaktloses Bezahlen mittels NFC vorantreiben – und setzt dabei längst nicht nur auf Plastikkarten und Smartphones. Gemeinsam mit Partnern wie GM, Nymi, Ringly und TrachR entwickelt der Konzern u.a. Autoschlüssel, Armbänder und Ringe, mit denen man Bezahlen kann. Künftig soll quasi jedes Gerät zahlungsfähig werden.
mobilecommercedaily.com

JPMorgan Chase will Apple Pay und Co Konkurrenz machen. Die US-Bank möchte Mitte kommenden Jahres einen eigenen Bezahldienst starten. Kunden sollen mithilfe von „Chase Pay“ auch per Smartphone im stationären Handel zahlen können. Der Bezahldienst soll im Gegensatz zur Konkurenz bei allen Händlern inklusive Walmart und Target verfügbar sein.
fortune.comreuters.comit-times.de

Singpost will Mitte 2017 eine futuristische Shoppingmall eröffnen. Die Post aus Singapur will darin Online- und Offline-Handel verknüpfen, z.B. indem Kunden Produkte vor Ort (online) bestellen und nach Hause liefern lassen können. Ein Kino darf übrigens auch nicht fehlen. Singpost will zukünftig zudem Drohnen für Lieferungen einsetzen.
techcrunch.com

SnipSnap startet Scout, einen digitalen Assistenten fürs Smartphone, der Verbrauchern beim Finden von Sonderangeboten helfen soll. Über ein Chat-Menü können Nutzer ihren persönlichen Scout fragen, wo es ein bestimmtes Produkt gerade besonders günstig gibt. Dafür genügen die Eingabe des Produktnamens, ein Produktfoto oder der Scan eines Barcodes.
techcrunch.com

– L-PEOPLE –

Fabian Zamzow ist seit 1. Oktober neuer Leiter Marketing Digital bei Hugendubel, wie jetzt bekannt wurde. Der Diplom-Ökonom war in den vergangen vier Jahren für das Online-Marketing bei Thalia verantwortlich.
buchreport.de

– L-NUMBER –

Für jedes Pfund, das Kunden in britischen, lokalen Geschäften ausgeben, bleiben 50 bis 70 Prozent in der Gemeinde, tweetet die britische Buy-Local-Initiative Shop Local Club Card.
twitter.com

– L-QUOTE –

„Wenn Kunden so den Weg zu ihren Einzelhändlern finden, werden sie feststellen, dass die örtliche Geschäftswelt Vorzüge bietet, die ihnen das Internet niemals bieten kann. Das Internet kann uns nicht zulächeln und es kann auch nicht mit uns reden.“

Deshalb startet Marketingexperte Norbert Beck zusammen mit der „Esslinger Zeitung“ einen Weihnachtsshop für lokale Händler mit Click & Collect.
esslinger-zeitung.de

– L-TRENDS –

Ernsting’s Family kann mit Zalando locker mithalten, findet etailment-Macher Olaf Kolbrück. Coesfeld-Lette in Westfalen, Heimat von Ernsting`s Family, steht ganz sicher nicht in Verdacht, Welthauptstadt der digitalen Boheme und des Hipstertums zu sein. Unaufgeregt und ohne „fancy stuff“ packt der Modehändler den digitalen Wandel an. Das aber mit Sinn für das Machbare und mit Sinn für den Kunden.
etailment.de

Amazon im Fokus: Macht der E-Commerce-Riese kleine Unternehmen kaputt? Das fragt sich „Forbes“-Autor Ian Altman. Seiner Meinung zufolge wird der Wettbewerb mit Amazon zwar härter, aber das US-Unternehmen hat einen Nachteil gegenüber lokalen Firmen. Letztere besitzen Informationen und Fachwissen, welches Kunden nirgends sonst erhalten, so Altman.
forbes.com

Handel im Wandel: Wie sich dieser vom stationären Handel hin zum E-Commerce verändert, zeigt eine Infografik von Digital Exit. Dafür hat der E-Commerce-Spezialist einige Studien zusammengetragen. Eine besagt z.B., dass der Online-Umsatz von US-Händlern bis 2017 auf 370 Mrd Dollar ansteigen soll.
digitalexits.com

Smartphones sind in den USA und Großbritannien mittlerweile wichtiger als der PC, was Einkaufsentscheidungen angeht. 44 Prozent nennen Smartphones als Recherche-Tool Nr. 1, 43 Prozent den PC, so eine xAd-Umfrage. Bei der Suche nach Restaurants ist das Smartphone mit 60 Prozent sogar schon mit weitem Abstand die Nr. 1.
lsainsider.com

Shopping-Apps werden in den USA immer beliebter: 80 Prozent der Internetnutzer sagen in einer Umfrage von GPShopper, dass sie pro Monat mindestens ein bis zwei Apps zum Einkaufen nutzen. Immerhin 75 Prozent haben zudem mindestens eine App von einem Händler installiert.
geomarketing.com

– L-FUN –

Alkohol im Abo: Das US-Startup „Minibar“, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, diverse Alkohol-Lieferdienste auf einer Plattform zu bündeln, bietet jetzt auch Abonnements an. „Minibar“ will damit offiziell dafür sorgen, dass Geschäftskunden nie wieder auf dem Trockenen sitzen. Kluge Verkäufer machen aber wohl eher den Kunden betrunken.
techcrunch.com

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