Rossmann tut sich online schwer, Notebooksbilliger.de weitet SDD aus, H&M und Sephora starten Kik-Kanäle.

von Romy Kertzsch am 07.April 2016 in Kurzmeldungen

– L-BUSINESS –

Rossmann tut sich online weiter schwer: Der Webshop stagnierte 2015 mit 23 Mio Euro Umsatz auf Vorjahresniveau, während die Drogeriekette ihren Umsatz insgesamt um 9,4 Prozent auf 7,9 Mrd Euro steigerte. Künftig soll der Webshop mehr auf beratende und informative Inhalte setzen, während in der neuen App das Mobile Couponing im Vordergrund steht.
zeit.de, rossmann.de (Pressemitteilung)

Notebooksbilliger.de weitet  Same Day Delivery nun auch auf Hamburg aus und kooperiert dort mit Liefery. Somit ist die taggleiche Lieferung nach bereits erfolgtem Start in Hannover und Berlin nun in drei Städten möglich. Der Online-Versandhandel wird damit auch zu einem größeren Amazon-Konkurrenten.
neuhandeln.de

H&M und Sephora starten als erste Händler eigene Kanäle im Kik Messenger. Der bei US-Teenagern ähnlich beliebte Dienst wie bei uns WhatsApp hat gerade so genannte Chat-Bots für Unternehmen gestartet. Diesem können die Nutzer  Fragen stellen und erhalten vom H&M-Bot Mode-Tipps bzw. vom Sephora-Bot Kosmetik-Tipps.
mobilbranche.de

Back2Life, eine von zwei Studenten entwickelte App, möchte den Einzelhandel in der Region Ingolstadt wieder beleben. Ähnlich wie bei Payback oder Shopkick erhält der Nutzer für jeden Ladenbesuch und Einkauf Bonuspunkte, die er dann wieder in Form eines Gutscheins einlösen kann. Große Ketten sollen jedoch nicht teilnehmen dürfen.
donaukurier.de

– L-NUMBER –

2030 werden Taxis ohne Fahrer zur Realität gehören. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie zum autonomen Fahren von Roland Berger. Taxifahrer müssen sich also auf schwierige Zeiten einstellen.
gruenderszene.de

– L-QUOTE –

„Online hat nur einen Sinn für uns, wenn der stationäre Handel profitiert. Rein Online interessiert uns nicht.“

Rewe-Chaf Alain Caparros über den Onlinehandel seines Unternehmens. Der Lieferservice wird daher kräftig ausgebaut.
excitingcommerce.de

– L-TRENDS –

Stationärer Handel soll sich auf seine Stärken konzentrieren und gleichzeitig sein Online-Angebot ausbauen, so Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Wirtschaftsminister Garrelt Duin gestern beim eCommerce-Tag NRW. Wenn dies gelänge, dann sieht Duin „für die Ladengeschäfte in NRW eine sehr positive Zukunft.“
derwesten.de, mweimh.nrw.de (Pressemitteilung)

Mobile Commerce wird den Handel verändern. Bei m-Commerce geht es jedoch nicht nur um das Einkaufen und Bezahlen via Smartphone. Auch der Kundenservice über die entsprechende App oder über einen Messenger spielt eine immer größere Rolle – so wie es z.B. Uber bereits handhabt.
venturebeat.com

Konsumenten wollen auf allen Plattformen abgeholt werden – Online, in sozialen Medien und direkt im Geschäft. Eine jährliche Studie von PricewaterhouseCoopers zeigt, dass der Einfluss von Mobile und Social Media auf das Einkaufsverhalten zunimmt. Aber auch im Geschäft wünschen sich Kunden eine kompetente Beratung, die nicht nur auf einen Kauf abzielt.
retaildive.com

– L-QUOTE –

„Der PoS wird zum Point of Situation.“

Zukunftsforscherin Theresa Schleicher beschreibt, dass der Handel zukünftig noch individueller werden wird.
wuv.de

– L-FUN –

Kostenpflichtiges Bummeln in Essen: Der Händler eines Geschenkeladens verlangt zwei Euro Eintritt, wenn die Kunden nur schauen, aber nichts kaufen. Der Ladenbesucher wird (wegen schlechter oder keiner Beratung?) zum Bösewicht – das gab’s auch noch nicht.
derwesten.de

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