Schleppende Digitalisierung im Modehandel, Millennials sind die Zukunft des stationären Handels, Bedeutung von Eigenmarken wächst.

von Andre Schreiber am 27.Oktober 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Modehandel: Das Thema Umkleidekabine der Zukunft nimmt Jörg Oberwittler zum Aufhänger für seine Analyse des aktuellen Modehandels. Die Digitalisierung ist zwar in aller Munde, aber nicht jeder Händler packt das Thema auch entschlossen an. Niemand will der Erste sein, sondern wartet lieber darauf, was die anderen tun werden. Eine gefährliche Haltung.
faz.net

Millennials sind nach Ansicht von Davor Sutija die Zukunft des stationären Handels. Diese Generation kauft gern ein. Und das tut sie auch auf dem Smartphone, und zwar mehr als alle anderen Kundengruppen. Eingekauft wird aber auch gern im stationären Handel. Dieser muss es aber verstehen, die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu erregen und auch dauerhaft zu behalten. Personalisierte Angebote und Attraktionen sind hier der Schlüssel.
marketingland.com

Eigenmarken: Das Interesse an Eigenmarken bei den Händlern, insbesondere bei Mode und im Lebensmitteleinzelhandel, steigt. Sie ermöglichen höhere Gewinnspannen, zum anderen helfen sie dabei, direkten Preisvergleichen im Internet aus dem Weg zu gehen. Kein Wunder also, dass Lidl, Rewe, Edeka & Co auch immer mehr unter die Produzenten gehen.
shz.de (LEH), bloomberg.com (Eigenmarken allgemein)

Oreo sind ja eigentlich “nur” Kekse. Aber irgendwie auch Kult. Und außerdem ein gutes Beispiel dafür, wie es Marken heute gelingen kann, Bindungen mit den Konsumenten aufzubauen. Von Keksen mit individueller Geschmacksrichtung bis zum Pop-up Store. Fabian Müller skizziert den Weg der Marke “Oreo”.
horizont.net

Alexa: Natürlich kostet die Entwicklung eines “Skills” für Amazons Sprachassistenten Alexa Geld. Und bisher gab es keine direkte Möglichkeit, eine solche Fähigkeit zu monetarisieren. Das ändert sich gerade. Sony Pictures ist das erste Unternehmen, das die Möglichkeit erhält, mit einem Abo-Modell für einen Skill Erfahrungen zu sammeln.
retaildive.com

– MITGEZÄHLT –

82 Prozent der Befragten Entscheider sind der Meinung, dass die Bedeutung von Locations-Based-Marketing (LBM) in den kommenden drei Jahren zunehmen wird. Das hat Artegic herausgefunden und die Zahlen in einer Infografik zusammengestellt. Nach Ansicht der Befragten wird LBM nur noch von Messengern übertroffen.
mobilbranche.de

– DA WAR NOCH WAS –

“Der Modehandel steht vor der gleichen Herausforderung wie der Kolonialwarenhandel, als die Supermärkte aufkamen. Viele Läden von heute werden in Zukunft nicht mehr relevant sein.”

Andreas Brill, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Business4Brands, auf dem Deutschen Modehandels-Kongress in Düsseldorf.
textilwirtschaft.de (Abo)

– HINGEHEN –

Events der nächsten 14 Tage: EHI Technologie Tage (07.11.–08.11., Düsseldorf) +++ 8. International Gift Card & Couponing Summit 2017 (09.11.–10.11., München)
locationinsider.de – weitere Termine im Überblick

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