Schwedischer Modehändler rollt RFID-System weltweit aus.

von Andre Schreiber am 18.Mai 2017 in News

Acne Studios LadenNach 3 Monaten hat der schwedische Modehändler Acne Studios die Arbeiten am weltweiten Rollout eines auf RFID-Etiketten basierenden Systems abgeschlossen. Anders als bei anderen Händlern wurde die Technik nicht erst einmal experimentell implementiert, sondern in allen Filialen.

Das RFID-Journal stellt das Projekt im Detail vor. Acne Studios (Ambition to Create Novel Expressions) vertreibt seit 2006 Luxusmode. In Europa, Großbritannien und in Asien gehören 45 Läden zur Kette. Das erklärte Ziel des Projekts bestand in einer engeren Verzahnung zwischen stationären Läden und dem Online-Shop. Acne folgt hier einer Strategie, die auch als „Never out of stock“ bezeichnet wird. Damit wird vermieden, dass der Kunde bei einem gewünschten Artikel im Shop den Hinweis „nicht lieferbar“ erhält, weil im Zentrallager eine bestimmte Größe nicht verfügbar ist. In einem solchen Fall wird dann direkt aus dem Laden heraus verschickt („Ship from Store“).

Dazu ist es aber notwendig, dass der Warenbestand exakt verfolgt werden kann. Und genau das ermöglicht der Einsatz der RFID-Etiketten. Der Händler weiß exakt, wie viele Artikel sich wo befinden. Die Daten aus den Filialen laufen über die Cloud in die zentrale Warenwirtschaft. Umgesetzt wurde das Projekt von „nedap retail solutions“.

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