Self-Checkout neu umgesetzt.

von Andre Schreiber am 10.April 2017 in News

Self Checkout bei Edeka PaschmannModernes Scan-Konzept eingeführt. Beim Edeka-Händler Paschmann in Mühlheim waren die Kapazitäten der traditionellen Kassenplätze ausgeschöpft. Zu Stoßzeiten gab es lange Schlangen bis tief in den Markt. Eine Aufstockung der Plätze war indes aus baulichen Gründen nicht möglich. Mit einem neuen Konzept ist es dem Kaufmann gelungen, das Problem zu lösen.

Für den größeren Einkauf wurden neue Scan-Plätze installiert. Hier gibt es keine Vorlaufbänder mehr. Das Personal entnimmt die Waren aus dem Einkaufswagen und scannt diese ein. Danach werden sie auf das Rücklaufband gelegt. Der Kunden packt dort seinen Einkauf in einem zweiten Einkaufswagen. Bezahlt wird dort noch nicht. Der Bon wird elektronisch an ein Bezahlterminal weitergeleitet, wo ebenfalls Mitarbeiter zur Verfügung stehen, um den Kunden zu helfen. Gezahlt wird per Karte, App oder auch in bar.

Der durch den Verzicht der Vorlaufbänder gewonnene Platz wird von Self-Checkout genutzt. Hier scannen die Kunden kleinere Warenkörbe selbst und bezahlen diese auch gleich, wie retailtechnology.de berichtet. Die Wartezeiten für die Kunden haben sich damit auf ein Minimum reduziert. Allerdings soll das Konzept noch einmal ergänzt werden, da durch die Umgestaltung die Ausgabeautomaten für Tabakwaren weggefallen sind und auch weniger „Quengel-Ware“ verkauft wird.



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