Stationärer Modehandel mit ruinösem Preiskampf, Handel der Zukunft, Mobiler Pop-up-Store von Birkenstock.

von Andre Schreiber am 02.August 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Stationärer Modehandel im Wandel: In den vergangenen 17 Jahren hat sich die Zahl selbstständiger Fachhändler halbiert. Amazon engagiert sich immer stärker in Sachen Mode, zugleich verschwanden Traditionsmarken oder sind dabei, ihr Filialnetz zu bereinigen. Axel ­Augustin, Sprecher des Handelsverbands Textil (BTE), sieht einen ruinösen Preiskampf und erläutert, welchen Einfluss Big Data auf die Branche haben kann.
handelsjournal.de

Handel der Zukunft: Dem widmen sich zahlreiche Prognosen und Vorhersagen. Steffen Gerth hat sich die Mühe gemacht, und sich durch verschiedene Studien gelesen. Einen Schwerpunkt bildet die „Zukunftsstudie Handel 2036“ des Hamburger Trendbüros. Daran, dass ein Avatar die Jeans anprobiert, glaubt er allerdings nicht.
etailment.de

Mobiler Pop-up-Store: Seit einigen Wochen setzt Birkenstock auf einen Pop-up-Store. Das allein wäre inzwischen keine Meldung mehr wert. Das Konzept des Ladens dagegen schon. Denn der ist mobil, basiert auf einem Standard-Container und ist extravagant gestaltet.
wallpaper.com

Gastrokonzepte scheinen REWE nicht ganz so zu liegen. Diesen Eindruck gewinnt der Leser jedenfalls nach der Lektüre der Analyse von Peer Schader. In seinem Artikel berichtet er von der Schließung eines weiteren Restaurants der (Mini-)Kette „Oh Angie“. Jetzt bleiben nur noch zwei Standorte übrig, die nach Aussage des Unternehmens aber nicht zur Disposition stehen.
supermarktblog.com

Schuh-App: Wer nicht auf Sneaker steht, kann sich kaum ausmalen, wie begehrt manche Modelle sind, noch bevor sie in die Läden kommen. Eingefleischte Fans campieren dann sogar vor der Filiale, um zu den ersten Käufern zu gehören. Foot Locker hat in den USA jetzt seine App um eine Reservierungsoption erweitert. Die soll nicht nur Kunden binden, sondern auch für mehr Gerechtigkeit sorgen.
mediapost.com

– MITGEZÄHLT –

57 Prozent beträgt der Zuwachs an Bezahlfunktionen in Apps. Das geht aus einer Statistik hervor, die die Plattform Appy Pie zusammengestellt hat. Von den über 22.000 Apps, die auf der Plattform von Händlern gebaut wurden, verfügen inzwischen 17.000 über eine Bezahlfunktion.
retaildive.com

– DA WAR NOCH WAS –

„Ein toller Holzfußboden im Laden verkauft keine Produkte. Das machen nur motivierte Mitarbeiter.“

Christian Greiner, ein Enkel der Firmengründer, hat die Unternehmensgruppe Wöhrl inzwischen übernommen. In einem Interview mit dem Handelsjournal äußert er sich über die aktuelle Situation im Handel und natürlich die besonderen Herausforderungen, die sich durch Player wie Amazon und Zalando ergeben.
handelsjournal.de

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