Studie: Technologie soll Einkaufserlebnis verändern, nicht ersetzen.

von Samuel Held am 06.Oktober 2017 in News

Neue Technologien: Nicht alle digitalen Elemente in Geschäften verbessern das Einkaufserlebnis im gleichen Umfang. Die National Retail Federation hat im „Consumer View“ untersucht, welche Angebote besonders gut ankommen und auf was Shops verzichten können. Technologie sollte das Einkaufserlebnis verändern, aber nicht ersetzen.

Besonders beliebt bei Verbrauchern sind Click & Collect (68 Prozent), In-App Store Navigation (66 Prozent) und mobiles Bezahlen (65 Prozent). Viele Technologien müssten aber noch weiterentwickelt werden, um den gewünschten Mehrwert zu schaffen.

Doch nicht jede gut gemeinte Neuerung kommt beim Kunden an. Digitale Anzeigen (44 Prozent), mit Tablets oder Smartphone ausgestattete Verkäufer (43%) und Messaging Apps (43%) haben für fast die Hälfte der Befragten keinen Einfluss auf das Einkaufserlebnis. Bei jeweils knapp zehn Prozent kommen diese Angebote sogar negativ an.

Generell stehen Kunden digitalen Angeboten offen gegenüber. Als Zukunft gelten 3D-Drucker und Drohnen-Lieferung. Sie probieren immer wieder neue Angebote, auch wenn diese noch in der Nische stecken. Dazu gehören Visual Search (27%), Voice Search (21%), Augmented Reality (20%), Virtual Reality (18%) und Smart Dressing Rooms (13%).

Die National Retail Federation befragte für die Studie im Juli 3.002 amerikanische Konsumenten.

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