Target vergleicht online freiwillig Preise.

von Christian Bach am 01.Oktober 2015 in News

Target US-Händler - shutterstock 171934442

Weihnachten ist gerettet, der Preiskrieg kann beginnen: Stationäre Target-Kunden konnten es schon, jetzt sind Preisvergleiche auch für Online-Kunden verfügbar. Dafür startet der US-Einzelhändler heute auf seiner Webseite einen Online-Preisvergleich. Target vergleicht seine eigenen Preise mit denen von 29 Rivalen, u.a. Amazon.com, Walmart.com und BestBuy.com. Target-Kunden sollen zudem zwei statt nur eine Woche Zeit bekommen, um Preise zu beanstanden. Wenn sie einen Wettbewerber finden, der ein bestimmtes Target-Produkt günstiger anbietet, zieht das US-Unternehmen mit. Target bereitet sich mit der neuen Funktion auf die Weihnachtszeit und den damit verbundenen Preiskrieg vor. Denn nicht nur Deutsche achten besonders auf ihre Ausgaben. Auch US-Kunden sind als Schnäppchen-Jäger bekannt. „Das sind einfache Änderungen, die unseren Kunden aber eine Menge bedeuten“, sagt Jason Goldberger von Target.com.

Walmart arbeitet übrigens ähnlich – zumindest stationär: Die Filialleiter der rund 5.000 US-Walmart-Supermärkte sollen seit November 2014 die eigenen Preise an die von Online-Händlern anpassen. Denn viele Filial-Mitarbeiter haben sowieso die Preise im Internet verglichen. Deshalb wurde diese Praxis nun flächendeckend und einheitlich umgesetzt. (Bild: Target via shutterstock.com)
wsj.com (Abo), fortune.com, reuters.com

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