Tengelmann will bis zu 8.000 Stellen streichen.

von Andre Schreiber am 12.September 2016 in News

tengelmann-logoZeit läuft ab: Kaiser’s Tengelmann verliert mit schlecht laufenden Filialen zu viel Geld und will bis zu 8.000 Arbeitsplätze abbauen. Einen entsprechenden Plan will Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub laut „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ auf einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung am 23. September vorstellen. Nach der gerichtlich kassierten Ministererlaubnis der Fusion läuft Tengelmann offenbar die Zeit davon. Monatlich soll der Verlust inzwischen 10 Mio Euro betragen. Vom Stellenabbau wären NRW und Berlin besonders betroffen. In der Hauptstadt arbeite etwa jede zweite Filiale defizitär. Und da bis zur juristischen Entscheidung über die Fusion mit Edeka durchaus Jahre vergehen könnten, will Tengelmann nun wohl einen Schlussstrich ziehen. Ein Stellenabbau inklusive Sozialplan kommt das Unternehmen zwar auch teuer, die Kosten wären aber mehr oder weniger exakt zu kalkulieren. Mit den geplanten Entlassungen wäre die eh auf der Kippe stehende Ministererlaubnis sowieso nicht möglich. Katharina Dröge, wettbewerbspolitische Sprecherin der Grünen, forderte Gabriel stattdessen auf, über den Verkauf der Kaisers-Tengelmann-Filialen an verschiedene Konkurrenten zu verhandeln.
derwesten.de, berliner-zeitung.de, tagesspiegel.de

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