US-Kunden nutzen ihr Smartphone öfter im stationären Handel als zu Hause.

von Christian Bach am 13.August 2015 in News, Trends & Analysen

Mobile im Handel: Kunden sind inzwischen oft mobil unterwegs. Viele gehen gar nicht mehr ohne Smartphone aus dem Haus, geschweige denn shoppen. 84 Prozent der Smartphone-Besitzer in den USA nutzen ihr Mobilgerät auch im stationären Handel, so die Studie „The State of Mobile Apps for Retailers“ von Forrester Consulting im Auftrag des Couponing-Anbieters RetailMeNot. Im Rahmen der Studie wurden 511 Smartphone-Nutzer befragt, die ihr Smartphone in den vergangenen drei Monaten zum Shopping genutzt haben. Der Untersuchung zufolge sind stationäre Läden der Ort, an dem das Smartphone angeblich am häufigsten zum Einsatz kommt, um online zu gehen – noch vor dem Wohn- und Schlafzimmer sowie dem eigenen Auto.

RetailMeNot Studie - Apps im Handel

55 Prozent der Befragten nutzen Smartphones, um im Geschäft Coupons zu suchen und einzulösen. Laut der Studie haben allein dieses Jahr 49 Prozent der digitalen Coupons auf Smartphones zu einem Kauf im Laden geführt – eine unheimlich hohe Quote, die bei den deutschen Coupon-Muffeln deutlich niedriger ausfallen dürfte. Dabei unterscheidet sich die Anzahl der genutzten Apps stark: fast zwei Drittel der US-Kunden mit einem Smartphone haben maximal zwei Händler-Apps auf ihrem Gerät installiert. 21 Prozent der Befragten haben keine einzige Händler-Anwendungen installiert. Kunden, die eine Händler-App heruntergeladen haben, nutzen wiederum verschiedene Funktionen: jeweils rund ein Drittel hat standortbasierte Dienste eingeschaltet und lässt sich auch Push-Nachrichten zuschicken. 27 Prozent nutzen das Bonusprogramm in der Mobile Wallet. 20 Prozent nutzt gar keine der in der Umfrage genannten Funktionen – dann kann die App auch gleich runter vom Smartphone. (Beitragsbild: Mobile Commerce via shutterstock.com)

RetailMeNot Studie - Apps im Handel II



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